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Plattform für intelligente Kommunikation
11. Dez -

Lesen statt Zeitunglesen?

Die Deutschen Zeitungen starten - wieder einmal - eine Kampagne für das gedruckte Blatt. Sie wollen unter Nutzung von TV, Plakaten und Print als Werbeträger die Menschen „über das Lesen zur Zeitung“ führen und vor allem Nichtleser ansprechen.
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Gute PR ist leise Rem tene, verba sequantur - Begreife die Dinge, die Worte werden folgen

Die Sache zuerst

Die Geschäftsfelder

Klassische Public Relations

Klassische Öffentlichkeitsarbeit als Dialog und Diskurs mit Medien und der Civil Society.

Research und Knowledgetransfer

Unternehmens- und themenspezifischer Research, Aufarbeitung von schwer zugänglichen Informationen für unterschiedliche Wissens- und Verständnisebenen. Vernetzung unterschiedlicher Wissensdisziplinen zueinander. Dialektik als System des Informationstransfers.

Medien und Medienconsulting

Vermittlung von Wissen über Medien und mediale Strukturen, Expertisen zu Medienentwicklungen, New Media-Analysen, strategische Beratung im Umgang und diskursiven Nutzen von Medien.

Erarbeitung von Content-Studien und Vernetzung unterschiedlicher Medienfelder zueinander.

 

Text- und Redaktionsservices

Multi Art ist ausgelagerte Redaktion und lebendiges Archiv. Multi Art erstellt Dossiers, Reden und Referate.

Corporate Culture und Corporate Communication

Aufbau von Interaktionsleitbildern für Unternehmen, Positionierung von Unternehmen in Berücksichtigung der Stakeholder-Erwartungen und Ansprüche.

Unternehmensdesign und Corporate Behaviour

Entwicklung von Leitbildern und Leitlinien, sowohl intern als auch extern, Vernetzung von amorphen Geschäftsbereichen zu einem verdichteten Ganzen.

Zeit für Lesen

So wie ein Kind, das sich nach Ruhe sehnt
und schon am Bettrand still, geruhsam gähnt
und dich anfleht: ”Geh noch nicht fort, erzähle” -
(daß es, das Dunkel, etwas später käme)
und während dann sein Herzchen bange schlägt,
weiß es selbst nicht, welcher Wunsch es bewegt:
will es das Märchen, will es deine Nähe? -
nun, so bitten wir: Setz dich und erzähle.
Sag Tagtägliches: wir vergessens nicht -
zeig auf unsere gemeinsame Sicht,
sag: wir sind hier zusammen im Entlegnen,
doch in der Sorge einig, im Begegnen...
Du weisst wohl selbst, die Dichter meiden es
zu lügen: Sag uns Wahres, nicht nur Wirkliches,
schaff Licht: Hirn haben wir nur in der Helle -
ohneinander treten wir auf der Stelle.
Heute wollen wir uns durchschaun, - so nah,
wie Hans Castorp tat mit Madame Chauchat.
Kein Lärm dringt durch deine verhangnen Worte...
Erzähl uns schön, und nenn des Elends Orte,
lass uns hoffen, lass uns vergessen unsre Not.
Wir beklagen grad Kosztolányi´s Tod -
die Menschheit wird, wie er, vom Krebs zerrüttet,
und bald von Monsterstaaten zugeschüttet
sein, und wir fragen erschrocken: was noch?
was zerstört uns, welches neue Ideenjoch?
wer kocht uns Gifte neu, wer will uns fangen?
wie lang kannst äußern noch deine Gedanken?...
Solang du sprichst, sind wir wie angespornt -
wir Männer bleiben Männer auch hinfort,
und die Frauen Frauen, noch wunderbarer -
Jeder: ein Mensch, - weil der ist immer rarer...
Setz dich. Und fang das Märchen ruhig an.
Wir lauschen, - einige werden dich dann und wann
nur anblicken, doch froh: sie sehn von näher,
unter Weissen, heute, hier, einen Europäer.

Attila József - Thomas Mann Begrüßung

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