Gesundheit muss Schule machen

Investition in Prävention ist ein gesundheitspolitisches und volkswirtschaftliches Muss

Folgekosten in der Höhe von 1,6 Milliarden Euro werden laut neuen Hochrechnungen der Österreichischen Ärztekammer im Jahr 2030 dadurch entstehen, dass die Jugendlichen heute ungesund leben. Die Volkswirtschaft werden die chronischen Krankheiten, die sich bis dahin erwachsenen heutigen Jugendlichen zugezogen haben werden, 400 Millionen Euro pro Jahr an Produktivitätseinbußen kosten.

Weiterlesen...

» News » Archiv

Grünes Licht für Ärztegmbh.

12. Jul 2010

Parlament hat Gestz verabschiedet.

 

Nunmehr ist es Gesetz: Ärztegmbh. sind erlaubt, für die Ärzteschaft und für die gesundheitsversorgung in Österreich öffnen sich neue Dimensionen."Ein Meilenstein" so ÖAK-Präsident Dr. Walter Dorner. Das ORF Morgenjournal vom 10.7.2010 fasst zusammen.

Das Parlament hat in seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause eine Änderung im Gesundheitswesen beschlossen: künftig können neue Gruppenpraxen über eine Ärzte-GesmbH gegründet werden. In einer solchen Gesellschaft können Ärzte in den verschiedensten Formen zusammenarbeiten.

 

Günstigere Öffnungszeiten möglich
In den neuen Gruppenpraxen können etwa praktische Ärzte mit Fachärzten oder Fachärzte verschiedener Richtungen zusammenarbeiten. Das soll auch patienten-freundlichere Öffnungszeiten möglich machen. Gruppenpraxen waren in Österreich schon bisher erlaubt, neu ist jetzt, dass jetzt nur mehr Ärzte beziehungsweise Zahnärzte Gesellschafter sein können. Jeder muss dabei auch maßgeblich in der Gruppenpraxis mitarbeiten. Die Abrechnung mit der Krankenkasse erfolgt über Gesamtverträge. Allgemeinmediziner können zum Beispiel mit Fachärzten eine gemeinsame Praxis betreiben, was den Patienten bei Überweisungen einigen Aufwand ersparen kann. Auch Fachärzte aus verschiedenen Bereichen können sich zusammentun oder auch zwei praktische Ärzte - und so längere Öffnungszeiten oder kürzere Wartezeiten für die Patienten möglich machen. Umgekehrt sollen durch die neuen Gruppenpraxen die Spitalsambulanzen entlastet werden.

 

als mp3: http://oe1.orf.at/artikel/249094