Gesundheit muss Schule machen

Investition in Prävention ist ein gesundheitspolitisches und volkswirtschaftliches Muss

Folgekosten in der Höhe von 1,6 Milliarden Euro werden laut neuen Hochrechnungen der Österreichischen Ärztekammer im Jahr 2030 dadurch entstehen, dass die Jugendlichen heute ungesund leben. Die Volkswirtschaft werden die chronischen Krankheiten, die sich bis dahin erwachsenen heutigen Jugendlichen zugezogen haben werden, 400 Millionen Euro pro Jahr an Produktivitätseinbußen kosten.

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Gesunde Bildung, zunehmend weiblich

9. Mär 2010

Gesundheit und Bildung eng verknüpft

 

Aktuellen Daten der Statistik Austria zufolge ist das Bildungsniveau der Österreicher 2009 weiter angestiegen. Besonders Frauen holen dabei auf. Die Ärztekammer begrüßt diese Entwicklung – schließlich ist bewiesen, dass es zwischen dem individuellen Gesundheitszustand und Gesundheitsverhalten und dem sozialen Status und der Lebenslage enge Zusammenhänge gibt. 

Gesundheitsreform in den USA

3. Feb 2010

Chancen, Risiken und Durchsetzbarkeit

 

Eine der zentralen innenpolitischen Anliegen von US-Präsident Barack Obama ist die nachhaltige Reform des Gesundheitssystems in den USA und die erstmalige flächendeckende Einführung einer Kranken- und Sozialversicherung - und das angesichts drängender Budgetprobleme. Die Deutsche Bank analysiert die Chancen.

Spitalsentlassungen 2008: immer häufiger und kürzer

27. Jan 2010

Immer mehr diagnostische und therapeutische Leistungen

 

In Österreich gab es laut Statistik Austria im Jahr 2008 insgesamt 2.794.500 Spitalsentlassungen, ein Plus von 52.800 bzw. 2% im Vergleich zum Jahr 2007. Dieser Anstieg entspricht dem langjährigen Trend. So erhöhte sich die Zahl der Spitalsentlassungen im Zehn-Jahres-Vergleich um 25%, blickt man zwei Jahrzehnte zurück sogar um 62%. Zugleich sind die im Rahmen dieser Spitalsaufenthalte erbrachten medizinischen Leistungen (operative, diagnostische oder therapeutische Leistungen) um 64% von 2,8 Mio. im Jahr 1998 auf 4,5 Mio. im Jahr 2008 gestiegen, wobei sich vor allem die Zahl der diagnostischen Prozeduren mehr als verdoppelt hat.

Entwicklung der Kosten in Österreichs Fondsspitälern

5. Jan 2010

Fakten zur Diskussion

 

Thomas Czypionka und Gerald Röhrling vom Institut für Höhere Studien (IHS) haben die Fondspitäler untersucht und auf Kosten der Patientenversorgung und möglichen Kosteneinsparungen geprüft. Die Kosten in Österreichs landesgesundheitsfondsfinanzierten Spitälern stiegen im Jahre 2008 nominell um 6,7 Prozent und erreichten damit ein Niveau von fast 10,4 Mrd. Euro. In keinem Jahr der letzten Dekade wuchsen die Spitalskosten in derartigem Ausmaß. Ein noch stärkeres Wachstum zeigen die Spitalsendkosten ohne Nebenkostenstellen, also die eigentlich patientenbezogenen Aufwendungen (7,6 Prozent)1. Im Folgenden werden die Ursachen genauer beleuchtet und die Diskussion versachlicht.

Erster Österreichischer Patientenbericht Rheumatoide Arthritis 2009 präsentiert

9. Dez 2009

Hohe Zufriedenheit, aber einige Schwachpunkte

 

Rheumatoide Arthritis (rA) gilt neben der Gicht und dem Morbus Bechterew als die häufigste entzündliche Erkrankung des rheumatischen Formenkreises. Rund 62.500 Österreicher sind derzeit allein von rA betroffen und die Tendenz ist steigend. Auf Initiative der Österreichischen Gesellschaft für Rheumatologie und Rehabilitation wurde nun der 1. Österreichischen Patientenbericht Rheumatoide Arthritis präsentiert: Der Erhebung unter 685 Personen bringt grundsätzlich hohe Zufriedenheit. Allgemein wünscht man sich aber mehr Kommunikation und Verständlichkeit. 

771 Betten pro 100.000 Einwohner

7. Okt 2009

Betten und Bettennutzung in den Krankenanstalten Österreichs 2008

 

Insgesamt standen im Jahr 2008 in den Krankenanstalten 64.267 tatsächlich aufgestellte Betten zur Verfügung. Seit Anfang der achtziger Jahre ist generell ein rückläufiger Trend zu beobachten. Seither kam es zu einer Reduktion im Ausmaß von 23,2%. Etwa 90 Prozent der Betten befanden sich in Allgemeinen Krankenanstalten sowie in Sonderkrankenanstalten und Genesungsheimen (64,6% bzw. 24,9%), 7,3% in Sanatorien und 3,2% in Pflegeanstalten für chronisch Kranke.

Bestes Gesundheitssystem Europas: Platz 4 für Österreich

30. Sep 2009

Euro Health Consumer Index 2009

 

„Health Consumer Powerhouse", ein renommiertes schwedisches Unternehmen von Gesundheitsexperten mit Sitz in Stockholm und Büro bei der EU in Brüssel,  erstellt jährlich eine Rangliste der besten Gesundheitssysteme der Mitgliedsstaaten der EU sowie der Schweiz und Norwegens.

Herz-Kreislauferkrankung ist häufigste Todesursache

21. Sep 2009

Im Jahr 2008 starben in Österreich insgesamt 75.083 Personen, 53% davon Frauen und 47% Männer

 

Die Todesursachenstatistik liefert wichtige Indikatoren für den Gesundheitszustand der Bevölkerung sowie Eckdaten für klinischmedizinische Studien und gibt Aufschluss über den letzten Verlauf von Krankheiten in der Bevölkerung.

Bedingt durch die stetig steigende Lebenserwartung versterben sowohl Männer als auch Frauen häufiger an Krankheiten, die im Alter vermehrt vorkommen.

Immer weniger Kranke in Österreich

21. Sep 2009

Die Studien zeigen die Krankenstandsfälle und die durchschnittlichen Krankenstandstage im Jahr 2007

 

In den letzten Jahren kam es aufgrund der angespannten Arbeitsmarktlage zu einem Rückgang der Krankenstandsfälle sowie der durchschnittlichen Dauer von Krankenständen. Die referierten Zahlen beziehen sich auf alle Angestellten und Arbeiter, ohne pragmatisierte Bedienstete.

 

 

Bakterielle Lebensmittelvergiftung ist häufigste übertragbare Krankheit

21. Sep 2009

Statistiken zeigen die Erkrankungsfälle in Österreich 2007

 

Der Gesundheitsverwaltung obliegt die Aufgabe der Erfassung und Bekämpfung übertragbarer Krankheiten. Dadurch lässt sich die Zahl der angezeigten Fälle übertragbarer Krankheiten im Zeitverlauf beobachten. Nicht auszuschließen ist, dass in den vorliegenden Zeitreihen bei einzelnen Erkrankungen Änderungen in der Meldepraxis eine Rolle spielen und zu Verzerrungen führen.

Computertomographie on Top

21. Sep 2009

Österreichs medizinische Leistungen 2007

 

Im Jahr 2007 wurde in allen österreichischen Krankenanstalten insgesamt 4.405.882 medizinische Einzelleistungen dokumentiert. Etwas mehr als ein Viertel der medizinischen Einzelleistungen waren operative Leistungen (3.244.563 bzw. 26,4%). Frauen wiesen mit 29,1% einen höheren Anteil an operativen Leistungen auf als Männer (23,4%).
Von 2006 auf 2007 haben die medizinischen Leistungen insgesamt um 2,6% zugenommen, wobei die nichtoperativen Leistungen um 3,4%, die operativen hingegen nur um 0,5% gestiegen sind.

75,5 % der Österreicher fühlen sich "sehr gut"

21. Sep 2009

Statistiken aus der Gesundheitsbefragung 2006/2007

 

Die Lebensqualität eines Menschen wird stark durch seinen Gesundheitszustand beeinflusst und ist ein wichtiger Faktor für die wirtschaftliche und soziale Leistungsfähigkeit. Der Gesundheitszustand ist in hohem Maße abhängig vom Auftreten von lang andauernden, also chronischen Krankheiten und Beschwerden sowie von der psychischen Gesundheit bzw. vom sozialen Wohlbefinden. Chronische Krankheiten können zu starken Einschränkungen bei den Tätigkeiten des täglichen Lebens führen und beeinträchtigen nicht nur die Lebensqualität der Betroffenen, sondern können auch hohe Behandlungskosten verursachen.

 

Jährliche Steigerung der Gesundheitsausgaben um 5,3 %

21. Sep 2009

Entwicklung der Gesundheitsausgaben in Österreich von 1990 bis 2007

 

Um die internationale Vergleichbarkeit zu gewährleisten und um die Gesundheitsausgaben in Österreich in umfassender Weise darzustellen, werden im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit die Gesundheitsausgaben nach der von der OECD entwickelten Methode „System of Health Accounts" durch die Bundesanstalt Statistik Österreich erhoben.

Frauen werden 82,7 Jahre und Männer 77,1 Jahre alt

21. Sep 2009

Die Lebenserwartung der Österreicher steigt stetig


In den letzten Jahrzehnten stieg die Lebenserwartung in Österreich in einem beachtlichen Tempo. Im Durchschnitt der vergangenen 15 Jahre (1991 bis 2006) lag der jährliche Zugewinn für Frauen bei 0,25 Jahren, für Männer sogar bei 0,32 Jahren. In Summe ergibt das für Frauen ein Plus von 3,7 Jahren, für Männer von 4,8 Jahren. ,

2.632.980 Spitalsentlassungen im Jahr 2007

21. Sep 2009

23 % mehr Frauen als Männer entlassen  

 

Die österreichischen Krankenanstalten sind vier Versorgungssektoren zuzuordnen, wobei der Großteil der im Rahmen der Spitalsentlassungs-Statistik im Berichtsjahr 2007 erfassten 270 Spitäler zu den Akut-Krankenanstalten zu zählen ist (185 Häuser), zum Versorgungssektor Langzeitversorgung werden 24, zum Sektor Rehabilitation 53 und zum Sektor Genesung/Kur werden 8 Krankenanstalten gerechnet. Der weitaus überwiegende Teil der stationären Aufenthalte wird jedoch in Akut-Krankenanstalten versorgt (2007: 96,0% der Fälle).