Gesundheit muss Schule machen

Investition in Prävention ist ein gesundheitspolitisches und volkswirtschaftliches Muss

Folgekosten in der Höhe von 1,6 Milliarden Euro werden laut neuen Hochrechnungen der Österreichischen Ärztekammer im Jahr 2030 dadurch entstehen, dass die Jugendlichen heute ungesund leben. Die Volkswirtschaft werden die chronischen Krankheiten, die sich bis dahin erwachsenen heutigen Jugendlichen zugezogen haben werden, 400 Millionen Euro pro Jahr an Produktivitätseinbußen kosten.

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Pflegenotstand in Österreich und Weltweit

19. Mai 2010

In Österreich fehlen mehr als 7000 Pflegekräfte – weltweit ist der Arbeitskräftemangel in den Pflegeberufen noch drastischer. Die Branche ist in Österreich zwar angesehen, jedoch nicht beliebt.

Krankenpflege ist zwar gesellschaftlich angesehen  - machen wollen die Arbeit aber zu wenige. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie der Vereinigung der Pflegedirektoren Österreichs. Daten der WHO zufolge ist der Pflegermangel kein österreichisches, sondern ein globales Problem. Ein Problem, welches in den nächsten Jahrzehnten aufgrund demografischer Veränderungen zunehmend an Bedeutung gewinnen wird.

Erstes Quartal 2010: Mehr Kinder, weniger Einbürgerungen

19. Mai 2010

Die bisherigen Bevölkerungsdaten für 2010 zeigen Geburtenzuwächse sowie die Auswirkungen des verschärften Staatsbürgerschaftsgesetzes ; die Bevölkerungsentwicklungs-Prognosen unterstreichen die Wichtigkeit von Gesundheitsprävention

Besonders in Vorwahlzeiten dominieren die Themen Zuwanderung und heimischer Geburtenrückgang. Aktuelle Daten der Statistik Austria zeigen, dass der Trend entgegengesetzt zu dem verläuft, was sich gut als populistische Propaganda eignet: Im ersten Quartal 2010 wurden 1,6 Prozent mehr Geburten verzeichnet, die Zahl der Einbürgerungen hat sich im selben Zeitraum beinahe halbiert.

Jede achte Mutter ist Alleinerzieherin

4. Mai 2010

Alleinerziehende Mütter sind besonders oft armutsbedroht

106.000 Mütter versorgen hierzulande ihre unter 15-Jährigen Kinder ohne einen helfenden Partner. Abfedernde Maßnahmen für diese Familien mit knappen Ressourcen sind ein zentrales Anliegen der Ärztekammer.

Das Gesundheitssystem der Zukunft

1. Apr 2010

Was muss es können, wie könnte es aussehen?


Das „Recht auf Gesundheit" wurde erstmals in der Satzung der 1948 gegründeten Weltgesundheitsorganisation WHO festgeschrieben. Die theoretisch unumstrittene Forderung ist praktisch jedoch schwer umsetzbar. Um den Vorsatz „Gesundheit für alle" auch tatsächlich umzusetzen, forder die WHO in ihrem „World Health Report" eine Reform der Grundgesundheitsversorgung weltweit.

Finnlands Jugend: Ungesund trotz gesundem Mittagessen

1. Apr 2010

Die Finnen sind seit Jahrzehnten Vorreiter in Sachen gesunde Ernährung in der Schule. Und beweisen gleichzeitig, dass gesundes Schulessen alleine nicht ausreicht.

Was bei uns erst seit einigen Jahren diskutiert wird, ist in Finnland seit Jahrzehnten selbstverständlich: Die Rolle der Schule bei Ernährungserziehung und Gesundheitsbewusstseins-Bildung der Kinder wird bei den Finnen großgeschrieben. Trotz dieses international anerkannten Vorzeigeprogramms kämpft auch Finnland mit schlechter Jugendgesundheit.

Gescheiterte „School Dinner"-Revolution?

1. Apr 2010

Gesundes Schulessen, schön und gut - was aber, wenn es den Kindern nicht schmeckt?

 

Der britische Starkoch Jamie Oliver hat in der Fernsehreihe „Jamie's School Dinners" dem britischen Schulkantinenessen den Kampf angesagt. Damit wollte er einen Beitrag leisten zur Gesundheitserziehung der Jugend. Doch vor einem Problem schützt auch der Status als berühmter Fernsehkoch nicht: Was tun, wenn die Kinder die gesunde Kost nicht essen wollen?

Pausentanz gegen zukünftige Arztkosten

1. Apr 2010

Gesundheitsprävention beginnt in der Schule - und in jedem Land etwas anders

 

In Chile wird in den Pausen getanzt, in der Slowakei werden Äpfel verteilt: Jugendgesundheit wird in verschiedenen Ländern auf unterschiedlichste Arten gefördert. Ein Überblick über ausgewählte Programme zur Gesundheitsprävention bei Jugendlichen.

Es gibt keine bessere Gelegenheit

1. Apr 2010

Einführung der Ganztagsschule als ideale Gelegenheit für neue Maßnahmen zur Gesundheitsprävention

 

Der Präsident der Österreichischen Ärztekammer (ÖÄK) Dr. Walter Dorner fordert mehr Bewegungsunterricht und Bewusstseinsbildung zu einem gesünderen Lebensstil bei Kindern und Jugendlichen. Wenn nicht jetzt in Prävention investiert wird, werden die Auswirkungen des schlechten Gesundheitszustands der heutigen Jugend im Jahr 2030 rund 400 Millionen Euro Produktivitätsverlust für die Volkswirtschaft sowie zusätzliche Krankheitskosten von 1,6 Milliarden Euro pro Jahr bringen. Am 23. März fand zum Thema Prävention ein Hintergrundgespräch statt.

Die Kosten der Zukunft entscheiden sich heute

1. Apr 2010

Entweder jährliche Mehrkosten von 1,6 Milliarden ab 2030 – oder Gesundheitsprävention bei Jugendlichen heute

Österreichs Jugend ist besorgniserregend ungesund: Mit dieser Kernaussage sorgte zu Jahresbeginn die OECD-Studie „Health at a glance“ für Aufregung in Österreich. Neue Berechnungen zeigen: Ob und wie effektiv jetzt in Gesundheitsprävention investiert wird, ist entscheidend für den künftigen Zustand des Gesundheitssystems und der Volkswirtschaft. Denn im Jahr 2030 wird der schlechte Gesundheitszustand der heutigen Jugend jährliche Mehrkosten von 1,6 Milliarden Euro bringen und die Volkswirtschaft 400 Millionen Euro pro Jahr an Produktivitätseinbußen kosten.

Gesundheit muss Schule machen

1. Apr 2010

Investition in Prävention ist ein gesundheitspolitisches und volkswirtschaftliches Muss

Folgekosten in der Höhe von 1,6 Milliarden Euro werden laut neuen Hochrechnungen der Österreichischen Ärztekammer im Jahr 2030 dadurch entstehen, dass die Jugendlichen heute ungesund leben. Die Volkswirtschaft werden die chronischen Krankheiten, die sich bis dahin erwachsenen heutigen Jugendlichen zugezogen haben werden, 400 Millionen Euro pro Jahr an Produktivitätseinbußen kosten.

Ein Fokus auf Bewusstseinsbildungs- und Bewegungsprogramme in Schulen bietet sich angesichts der Einführung der Ganztagsschule an. Zahlreiche internationale Projekte geben Inspiration für mögliche Maßnahmen. Und auch aus den Problemen anderer Länder kann gelernt werden.

Das Thema Jugendgesundheit wird in den folgenden sechs Artikeln unter verschiedenen Aspekten behandelt:

Gender-Gap zwischen Bachelor und Master

23. Mär 2010

Bei Studierenden der Fachrichtung Medizin zeigt sich ein Gender-Gap der ungewöhnlichen Art

Frauen in Österreich holen in Bezug auf das Bildungsniveau deutlich auf, trotzdem bleiben Unterschiede im Ausbildungsniveau bestehen - so lassen sich neue Erhebungen der Statistik Austria zusammenfassen. Daten zu Studienabschlüssen zeigen: Seit der Einführung der neuen Studiengänge – Bachelor- und Masterabschlüsse statt bisher Magisterstudien – haben mehr Männer als Frauen das höherwertige Masterstudium beendet. Die Medizinstudentinnen an der Medizinischen Universität Wien jedoch tanzen aus der Reihe: Der Einstiegstest fürs Studium ist zwar eine Gender-Falle für viele Studienanwärterinnen, doch im Studium danach behaupten sich mehr Frauen als Männer.

Verlorene Jugend – nicht nur in Österreich

15. Feb 2010

Sorge um die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen ist nicht alleine in Österreich angebracht

 

Nach der Präsentation des Berichts zur Lage der Kinder- und Jugendgesundheit im Jänner 2010 gingen in Österreich die Emotionen hoch. Doch Sorge um die Jugend ist nicht nur hierzulande angebracht: Kinder- und Jugendgesundheit ist ein internationales Problem.

Österreichs Gesundheitssystem ist europaweit Spitze

21. Dez 2009

Studie "Health at a Glance" – Gesundheit auf einen Blick

 

Der OECD-Bericht "Health at a Glance" spricht dem österreichischen Gesundheitssystem, insbesondere der Leistung der Ärzte, ein wesentlich besseres Zeugnis aus, als die Presseaussendungen es vermittelten. Insbesondere ist die Effizienz des Systems hoch, Gesundheitsausgaben haben sich in den vergangenen Jahren - trotz deutlicher Steigerung der Lebenserwartung und deutlichem Fortschritt in der Behandlung vor allem alter Menschen - in Relation zum BIP kaum erhöht. Das heißt: es wurde effizienter, günstiger und vor allem qualitativ besser gearbeitet denn je. Dieser "OECD-Bericht" im Detail soll einiges richtig stellen und relativieren.

Sozial- und Krankenversicherungen in den USA

8. Okt 2009

Der unendliche Kampf von Barack Obama. Eine ORF-Analyse.

 

Präsident Barack Obamas Bemühungen, eine staatliche Krankenkasse einzuführen, sind von Rückschlägen geprägt. Demokraten stimmen teilweise mit der Opposition, und noch fehlen viele Schritte zu einer Endfassung. Wieviele Chancen dafür hat Obama noch?