Gesundheit muss Schule machen

Investition in Prävention ist ein gesundheitspolitisches und volkswirtschaftliches Muss

Folgekosten in der Höhe von 1,6 Milliarden Euro werden laut neuen Hochrechnungen der Österreichischen Ärztekammer im Jahr 2030 dadurch entstehen, dass die Jugendlichen heute ungesund leben. Die Volkswirtschaft werden die chronischen Krankheiten, die sich bis dahin erwachsenen heutigen Jugendlichen zugezogen haben werden, 400 Millionen Euro pro Jahr an Produktivitätseinbußen kosten.

Weiterlesen...

Volkswirtschaftliche Effekte des Rauchens

24. Sep 2009

Vermeidbarste Todesursache

 

Der Konsum von Tabakwaren stellt heute in Industrieländern das bedeutendste einzelne Gesundheitsrisiko für Atemwegs-, Herz-Kreislauf- sowie Krebserkrankungen dar und ist somit laut WHO die größte vermeidbare Todesursache moderner Gesellschaften. Maßnahmen zur Raucherentwöhnung und zum Nichtraucherschutz sind deshalb ein wichtiger Bestandteil nationaler Gesundheitspolitik. Andererseits profitiert der Staat vor  allem durch die fiskalischen Einnahmen aus der Tabaksteuer. Die vorliegende Studie des Instituts für Höhere Studien (IHS) nahm sich zum Ziel, die volkswirtschaftlichen Kosten und den fiskalischen Vorteil des Rauchens aus volkswirtschaftlicher Sicht für Österreich zu untersuchen, zu quantifizieren und gegenüberzustellen.

Schnittstellenmanagement zwischen ambulanter und stationärer Versorgung

24. Sep 2009

Ein Bericht von MedTogether

 

Das Projekt MedTogether wurde vom Strukturfonds des Bundes initialisiert. Als Zielsetzung galt die Optimierung der Aufnahme- und Entlassungsabläufe im Krankenhaus unter Einbeziehung der extramuralen Partner. Dabei sollte die Patient/inn/enbetreuung verbessert, die Zufriedenheit der vor- und nachbetreuenden Einrichtungen gesteigert und die Effizienz im Sinne des ökonomischen Mitteleinsatzes gefördert werden.

 

Die Teilnahme erfolgte österreichweit in regionalen Netzwerken, in deren Zentrum jeweils Krankenhäuser mit ihren extramuralen Partnerinstitutionen (niedergelassene Ärztinnen und Ärzte, Pflegeheime, mobile Dienste, Rehab-Zentren) standen. Insgesamt nahmen 16 Krankenhäuser mit 29 Abteilungen sowie 106 weitere Gesundheitseinrichtungen mit mehr als 290 Mitarbeiter/innen teil.