Gesundheit muss Schule machen

Investition in Prävention ist ein gesundheitspolitisches und volkswirtschaftliches Muss

Folgekosten in der Höhe von 1,6 Milliarden Euro werden laut neuen Hochrechnungen der Österreichischen Ärztekammer im Jahr 2030 dadurch entstehen, dass die Jugendlichen heute ungesund leben. Die Volkswirtschaft werden die chronischen Krankheiten, die sich bis dahin erwachsenen heutigen Jugendlichen zugezogen haben werden, 400 Millionen Euro pro Jahr an Produktivitätseinbußen kosten.

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CIRS - aus Fehlern lernen

22. Okt 2009

Mehr Qualität in der Versorgung, mehr Sicherheit für die PatientInnen

 

Startschuss in Österreich für ein bundesweites Fehlerberichts- und Lernsystem - CIRS. Das neue System, das zunächst im Rahmen einer einjährigen Pilotphase getestet werden soll, dient der Erkennung und der Auswertung von Fehlern oder sog. „Beinahe“-Fehlern bei der medizinischen Versorgung von Patientinnen und Patienten. Ziel ist es, sowohl die Qualität in der medizinischen Versorgung, als auch die Sicherheit für die Patientinnen und Patienten zu erhöhen. Durch eine Kooperation mit den unterschiedlichen Partnern im Gesundheitswesen ist gewährleistet, dass das Projekt im Sinne aller Beteiligten auf eine breite Basis gestellt wird.

 

Perspektiven des Österreichischen Gesundheitssystems

30. Sep 2009

Gesundheitspolitisches Konzept der Österreichischen Ärztekammer

 

Das österreichische Gesundheitswesen und dessen Finanzierung sind sozial ausgerichtet und beruhen auf den Prinzipien der Solidarität und Subsidiarität. Dabei handelt es sich um Grundsätze, die Eigenleistung und Eigenverantwortung nicht ausschließen. Diese beiden Komponenten sind sogar als wesentliche Bestandteile des Systems zu betrachten. Ziel einer nachhaltigen Reform des österreichischen Gesundheitswesen muss sein, auch in Zukunft allen Versicherten und Mitversicherten einen gleichen Zugang zu einer medizinischen Versorgung auf hohem medizinischen Niveau, außerdem den Ärzten bei ihrer Berufsausübung die Wahrung ihrer ethischen Grundsätze und Unabhängigkeit zu sichern. Ärzte aus medizinischer Kompetenz und Politiker aus gesundheitspolitischer Kompezenz - und nicht mehr Ökonomen - haben über das Maß der medizinischen Leistungen für die Patienten zu entscheiden. Die Erhaltung und die Wiederherstellung der Gesundheit sind Aufgabe und Verantwortung der Ärzteschaft.

98,7 % der Gesamtbevölkerung ist durch soziale Krankenversicherung abgesichert

30. Sep 2009

Das Gesundheitssystem in Österreich

 

Das österreichische Gesundheitswesen ist ein obligatorisches Sozialversicherungssystem. Es besteht Versicherungspflicht für alle Erwerbstätigen, also auch für Selbstständige, deren monatliches Einkommen die Geringfügigkeitsgrenze von 357,74 Euro übersteigt. Ebenso pflichtversichert sind Rentner und Bezieher von Transferleistungen beispielsweise aus der Arbeitslosenversicherung sowie Auszubildende. Mitversichert sind Kinder bis zu einer bestimmten Altersgrenze, Ehegatten nur, wenn sie sich der Kindererziehung widmen, sowie wenn der Ehegatte Pflegegeld in Höhe von mindestens Stufe vier bezieht oder den Versicherten pflegt.

Gesundheitsökonomie in Österreich

24. Sep 2009

Sozio-demographische und sozio-ökonomische Determinanten von Gesundheit

 

Basierend auf den Ergebnissen der Gesundheitsbefragung 2006/07 wurde von der Statistik Austria eine Anayse erstellt, die die Zusammenhänge zwischen individuellem Gesundheitszustand und Gesundheitsverhalten und zentralen Indikatoren zur Lebenslage und zum sozialen Status untersucht.

Die Kurzfassung der Ergebnisse haben wir hier für Sie zusammengestellt.

Wahrnehmungsbericht der Österreichischen Ärztekammer

24. Sep 2009

Ein Bericht zum Gesundheitswesen und zur Gesundheitspolitik für 2007/2008

 

Der vorliegende Wahrnehmungsbericht bezieht sich auf Gegebenheiten und Entwicklungen in verschiedenen Bereichen des Österreichischen Gesundheitswesens in den Jahren 2007 und 2008. Analysen, Anregungen und Änderungsvorschläge werden von den den Ärzten Österreichs zum Ausdruck gebracht. Um den Rahmen einer solchen Darstellung nicht zu sprengen, wurden einige Bereiche, die am wichtigsten erschienen, ausgewählt und in den Wahrnehmungsbericht aufgenommen. Zur besseren Darstellung wurde der Bericht mit zahlreichen dazugehörigen Graphiken bzw. Statistiken ergänzt.

Krankenkassensanierung

Rasche Entscheidung der Regierung notwendig

 

Anlässlich der Regierungsklausur vom 14. und 15. September 2009 in Salzburg, hat die Bundesregierung einen Teil des Krankenkassen-Sanierungspackets verabschiedet - allerdings mit Auflagen. Unangetastet bleibt die große Gesundheitsreform. Dazu hat die Österreichische Ärztekammer schon im Frühjahr 2009 ein umfassendes Vorschlagspaket erarbeitet: Die Perspektiven des Österreichischen Gesundheitssystems.