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        <title>ÖÄK - News, Facts, Trends - Newsfeed</title>
        <description>Newsfeed from ÖÄK - News, Facts, Trends</description>
        <link>http://www.multiart.at/oeaek_newsroom</link>
        <lastBuildDate>Sun, 05 Feb 2012 05:23:31 +0100</lastBuildDate>
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        <item>
            <title>ELGA: Ärztekammer wendet sich an Politik und Meinungsführer</title>
            <link>http://www.multiart.at/oeaek_newsroom/index.php?m=viewarticle&amp;ar=723</link>
            <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Offene Fragen müssen endlich geklärt werden – ÖÄK bietet erneut Mitarbeit an&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die  Österreichische Ärztekammer (ÖÄK) hat die Bundes- und Landespolitik,  Meinungsführer und Multiplikatoren in einem Brief auf die nach wie vor  ungeklärten Fragen rund um das Thema ELGA aufmerksam gemacht. Darin  bekräftigte ÖÄK-Präsident Walter Dorner erneut seine prinzipielle  Zustimmung zu einem elektronischen Datenaustausch im medizinischen  Bereich, betonte aber gleichzeitig, dass der vorliegende Gesetzesentwurf  „einer gründlichen Überarbeitung bedarf, an der wir als ÖÄK mitarbeiten  wollen&quot;. Noch immer gebe es eine Fülle an ungelösten technischen,  organisatorischen, finanziellen und rechtlichen Fragen. Zudem stoße das  Projekt ELGA in seiner derzeitigen Form auf massiven Widerstand seitens  der Ärzteschaft. Dorner: „Eine Befragung der Wiener Ärztinnen und Ärzte  hat ergeben, dass der vorliegende Gesetzesentwurf von 95 Prozent der  Befragten abgelehnt wird – das ist ein klarer Auftrag an die Politik,  die von uns geforderten Verbesserungen vorzunehmen!&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Kritisiert wird, dass zu technischen Fragen „nur sporadische  Gespräche&quot; stattgefunden hätten, eine im Gesundheitsministerium  eingerichtete gemeinsame Arbeitsgruppe habe zuletzt Ende November 2011  getagt. Auch im Hinblick auf den Datenschutz gebe es keine Fortschritte.  Die Anregung der ÖÄK, das Gin-Netz einzubeziehen, über das seit Jahren  der eCard-Datenverkehr problemlos abgewickelt wird, sei bislang ungehört  verhallt, obwohl sich das Netz als sicher erwiesen habe und sich seit  zehn Jahren bewähre.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch der Umstand, dass noch keine  Gesprächstermine zu den anfallenden Kosten stattgefunden haben, stößt  auf Unverständnis der Ärztekammer. Die ÖÄK bezweifelt die vom  Ministerium vorgelegten Kosten-Nutzen-Rechnungen. „Unsere Berechnungen  ergeben keine Kosteneinsparungen, sondern überbordende Kostenbelastungen  für die Budgets des Bundes, der Länder und der Sozialen  Krankenversicherung&quot;, so ÖÄK-Präsident Dorner. Auch der medizinische  Nutzen sei noch nicht stichhaltig untermauert worden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Hinblick  auf die Spitäler ergebe sich die besondere Problematik, dass aufgrund  eines 24-Stunden-Betriebs auch ELGA 24 Stunden lang zur Verfügung stehen  müsse – die ÖÄK wünscht sich hier eine gesetzliche Garantie. Auch der  konkrete Ablauf im Spital müsse genauer geregelt werden: Die Verwendung  von ELGA könne in Spitälern zu erheblichen Verzögerungen in der  Behandlung führen, so eine Befürchtung der ärztlichen Standesvertretung.  Die internen Spitalssysteme würden jetzt schon an ihre Grenzen stoßen  und müssten in Zukunft noch externe Informationen verarbeiten. Ohne  massive Aufrüstung der EDV sei vernünftiges Arbeiten nicht möglich –  allerdings sei ELGA dann kein Sparprojekt, „sondern eine wesentliche  Kostenbelastung&quot;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Abschließend wird in dem Schreiben auf offene  rechtliche Fragen verwiesen. Prinzipiell sei die vorgesehene Form der  Beteiligung – verpflichtend für Ärzte und Widerspruchsrecht für  Patienten – verfassungsrechtlich kaum zu halten. Aus Sicht der ÖÄK komme  für beide Gruppen nur eine freiwillige Teilnahme in Frage. Die ÖÄK  bietet ihre Expertise zur Lösung der noch offenen Fragen an, um Konsens  und damit die Akzeptanz der Ärzteschaft zu erzielen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Service: Weitere Infos unter www.elgainfo.at&lt;/p&gt;</description>
            <author>office@multiart.at</author>
            <pubDate>Wed, 01 Feb 2012 13:15:00 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <title>ELGA: Ärztekammer wendet sich an Politik und Meinungsführer</title>
            <link>http://www.multiart.at/oeaek_newsroom/index.php?m=viewarticle&amp;ar=722</link>
            <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Offene Fragen müssen endlich geklärt werden – ÖÄK bietet erneut Mitarbeit an&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Österreichische Ärztekammer (ÖÄK) hat die Bundes- und Landespolitik, Meinungsführer und Multiplikatoren in einem Brief auf die nach wie vor ungeklärten Fragen rund um das Thema ELGA aufmerksam gemacht. Darin bekräftigte ÖÄK-Präsident Walter Dorner erneut seine prinzipielle Zustimmung zu einem elektronischen Datenaustausch im medizinischen Bereich, betonte aber gleichzeitig, dass der vorliegende Gesetzesentwurf „einer gründlichen Überarbeitung bedarf, an der wir als ÖÄK mitarbeiten wollen&quot;. Noch immer gebe es eine Fülle an ungelösten technischen, organisatorischen, finanziellen und rechtlichen Fragen. Zudem stoße das Projekt ELGA in seiner derzeitigen Form auf massiven Widerstand seitens der Ärzteschaft. Dorner: „Eine Befragung der Wiener Ärztinnen und Ärzte hat ergeben, dass der vorliegende Gesetzesentwurf von 95 Prozent der Befragten abgelehnt wird – das ist ein klarer Auftrag an die Politik, die von uns geforderten Verbesserungen vorzunehmen!&quot;&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Kritisiert wird, dass zu technischen Fragen „nur sporadische Gespräche&quot; stattgefunden hätten, eine im Gesundheitsministerium eingerichtete gemeinsame Arbeitsgruppe habe zuletzt Ende November 2011 getagt. Auch im Hinblick auf den Datenschutz gebe es keine Fortschritte. Die Anregung der ÖÄK, das Gin-Netz einzubeziehen, über das seit Jahren der eCard-Datenverkehr problemlos abgewickelt wird, sei bislang ungehört verhallt, obwohl sich das Netz als sicher erwiesen habe und sich seit zehn Jahren bewähre.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch der Umstand, dass noch keine Gesprächstermine zu den anfallenden Kosten stattgefunden haben, stößt auf Unverständnis der Ärztekammer. Die ÖÄK bezweifelt die vom Ministerium vorgelegten Kosten-Nutzen-Rechnungen. „Unsere Berechnungen ergeben keine Kosteneinsparungen, sondern überbordende Kostenbelastungen für die Budgets des Bundes, der Länder und der Sozialen Krankenversicherung&quot;, so ÖÄK-Präsident Dorner. Auch der medizinische Nutzen sei noch nicht stichhaltig untermauert worden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Hinblick auf die Spitäler ergebe sich die besondere Problematik, dass aufgrund eines 24-Stunden-Betriebs auch ELGA 24 Stunden lang zur Verfügung stehen müsse – die ÖÄK wünscht sich hier eine gesetzliche Garantie. Auch der konkrete Ablauf im Spital müsse genauer geregelt werden: Die Verwendung von ELGA könne in Spitälern zu erheblichen Verzögerungen in der Behandlung führen, so eine Befürchtung der ärztlichen Standesvertretung. Die internen Spitalssysteme würden jetzt schon an ihre Grenzen stoßen und müssten in Zukunft noch externe Informationen verarbeiten. Ohne massive Aufrüstung der EDV sei vernünftiges Arbeiten nicht möglich – allerdings sei ELGA dann kein Sparprojekt, „sondern eine wesentliche Kostenbelastung&quot;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Abschließend wird in dem Schreiben auf offene rechtliche Fragen verwiesen. Prinzipiell sei die vorgesehene Form der Beteiligung – verpflichtend für Ärzte und Widerspruchsrecht für Patienten – verfassungsrechtlich kaum zu halten. Aus Sicht der ÖÄK komme für beide Gruppen nur eine freiwillige Teilnahme in Frage. Die ÖÄK bietet ihre Expertise zur Lösung der noch offenen Fragen an, um Konsens und damit die Akzeptanz der Ärzteschaft zu erzielen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Service: Weitere Infos unter www.elgainfo.at&lt;/p&gt;</description>
            <author>office@multiart.at</author>
            <pubDate>Wed, 01 Feb 2012 13:11:00 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <title>Ärztekammer zu Spitalsabweisung: Zeichen für zunehmende Engpässe</title>
            <link>http://www.multiart.at/oeaek_newsroom/index.php?m=viewarticle&amp;ar=721</link>
            <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Mayer fordert Ehrlichkeit in der Spardiskussion im Gesundheitswesen&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Fall einer durch Wiener Spitäler abgewiesenen schwangeren Frau  mit anschließender Fehlgeburt führt nun zu einer Reaktion aus der  österreichischen Ärztekammer (ÖÄK). Der Vorfall sei sehr bedauerlich,  doch ein Zeichen für durch Sparmaßnahmen verursachte Engpässe in den  Krankenhäusern, sagte der Bundesobmann der angestellten Ärzte, Harald  Mayer, Donnerstag in einer Aussendung.&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die gegenwärtige politische Diskussion, die eine Einsparsumme von 1,8  Mrd. Euro zum Gegenstand habe, ist für den hohen Ärztevertreter vor dem  Hintergrund dieses aktuellen Falls „äußerst widersprüchlich&quot;. Man könne  nicht von den Spitälern verlangen, alle Bürgerinnen und Bürger zu  betreuen, wie dies Gesundheitsminister Stöger verlange, wenn  gleichzeitig „an allen Ecken und Enden eingespart wird, dass es nur so  kracht&quot;, sagte Mayer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mayer wendet sich gegen die  „Scheinheiligkeit der Auseinandersetzung&quot; und appelliert an die  Gesundheitspolitik, der Bevölkerung „reinen Wein über die zu erwartenden  Leistungskürzungen in den österreichischen Spitälern im Zusammenhang  mit den geplanten Einsparungen&quot; einzuschenken. Der Bundesobmann der  angestellten Ärzte:  „Schon jetzt sind die Spitalsärztinnen und  Spitalsärzte mit dramatischen Arbeitsbedingungen, die nahezu  übermenschlichen Einsatz erfordern, konfrontiert. Eine sparbedingte  weitere Verschlechterung wird ohne Zweifel auch zu Lasten der Patienten  gehen.&quot; (ms)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;</description>
            <author>office@multiart.at</author>
            <pubDate>Thu, 26 Jan 2012 14:15:00 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <title>Ärztekammer zu Spitalsabweisung: Zeichen für zunehmende Engpässe</title>
            <link>http://www.multiart.at/oeaek_newsroom/index.php?m=viewarticle&amp;ar=720</link>
            <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Mayer fordert Ehrlichkeit in der Spardiskussion im Gesundheitswesen&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der Fall einer durch Wiener Spitäler abgewiesenen schwangeren Frau mit anschließender Fehlgeburt führt nun zu einer Reaktion aus der österreichischen Ärztekammer (ÖÄK). Der Vorfall sei sehr bedauerlich, doch ein Zeichen für durch Sparmaßnahmen verursachte Engpässe in den Krankenhäusern, sagte der Bundesobmann der angestellten Ärzte, Harald Mayer, Donnerstag in einer Aussendung.&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die gegenwärtige politische Diskussion, die eine Einsparsumme von 1,8 Mrd. Euro zum Gegenstand habe, ist für den hohen Ärztevertreter vor dem Hintergrund dieses aktuellen Falls „äußerst widersprüchlich&quot;. Man könne nicht von den Spitälern verlangen, alle Bürgerinnen und Bürger zu betreuen, wie dies Gesundheitsminister Stöger verlange, wenn gleichzeitig „an allen Ecken und Enden eingespart wird, dass es nur so kracht&quot;, sagte Mayer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mayer wendet sich gegen die „Scheinheiligkeit der Auseinandersetzung&quot; und appelliert an die Gesundheitspolitik, der Bevölkerung „reinen Wein über die zu erwartenden Leistungskürzungen in den österreichischen Spitälern im Zusammenhang mit den geplanten Einsparungen&quot; einzuschenken. Der Bundesobmann der angestellten Ärzte:  „Schon jetzt sind die Spitalsärztinnen und Spitalsärzte mit dramatischen Arbeitsbedingungen, die nahezu übermenschlichen Einsatz erfordern, konfrontiert. Eine sparbedingte weitere Verschlechterung wird ohne Zweifel auch zu Lasten der Patienten gehen.&quot; (ms)&lt;/p&gt;</description>
            <author>office@multiart.at</author>
            <pubDate>Thu, 26 Jan 2012 14:12:00 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <title>Podiumsdiskussion über die Zukunft der ambulanten medizinischen Versorgung</title>
            <link>http://www.multiart.at/oeaek_newsroom/index.php?m=viewarticle&amp;ar=719</link>
            <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Lehrpraxen ein zentraler Lösungsansatz&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Rahmen einer prominent besetzten Podiumsdiskussion stellte  gestern,  Dienstag, Abend die Österreichische Ärztekammer (ÖÄK),  Bundeskurie  niedergelassene Ärzte, das Buch „Arzt der Zukunft – Zukunft  des Arztes&quot;  vor. Vierzehn österreichische und deutsche Experten  beleuchten darin die  Lage der niedergelassenen Medizin und die Gefahr  des Ärztemangels, aber  auch Möglichkeiten, die drohende  Versorgungskrise zu vermeiden.&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine der wichtigsten Fragen lautete: Wie kann man  den Beruf des  niedergelassenen Arztes wieder so attraktiv machen, dass  sich mehr  Jungärzte für diese Aufgabe entscheiden? Günther Wawrowsky,  Obmann der  Bundeskurie niedergelassene Ärzte, ging in seiner Einleitung  auf die  Begrüßungsworte von Gesundheitsminister Alois Stöger ein: „Es  ist  erfreulich, dass Mminister Stöger die Wichtigkeit einer qualitativ   hochwertigen medizinischen Ausbildung betont. Dennoch haben wir seit   seit zehn Jahren keine ordentliche Regelung für die Finanzierung von   Lehrpraxen.&quot;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Mangelnde Praxisausbildung eine Ursache für Ärztemangel&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Allgemeinmedizinerin und Vizepräsidentin der Österreichischen   Gesellschaft für Allgemeinmedizin (ÖGAM), Susanne Rabady, betonte: Nicht   den Beruf müsse man attraktiv machen, sondern die Arbeitsbedingungen   und die Ausbildung. Dass junge Ärztinnen und Ärzte weder an den   Medizinuniversitäten noch im Turnus auf die Arbeit „draußen&quot; vorbereitet   würden, sei eine der wesentlichen Ursachen für den drohenden   Ärztemangel, erklärte Rabady, die selbst eine Lehrpraxis betreibt.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt; Dem pflichtete Gert Wiegele, stellvertretender Obmann der Bundeskurie   niedergelassene Ärzte, bei und hob hervor: „Jungmediziner erfahren im   Turnus weder etwas über die alltäglichen Herausforderungen, mit denen   ein niedergelassener Arzt zu kämpfen hat, noch haben sie die Chance zu   erleben, wie abwechslungsreich und erfüllend dieser Beruf ist&quot;. Wiegele,   der in Kärnten eine Kassenpraxis für Allgemeinmedizin betreibt,   empfindet es als eine „Zumutung, dass die Politik bei der Förderung von   Lehrpraxen noch immer auf der Stelle tritt&quot;. Zumald die Lehrpraxis  beide  essenziellen Ziele erfüllen würde: eine solide Vorbereitung auf  die  Arbeit im niedergelassenen Bereich und, so Wiegele, „die beste   Image-Werbung für den Job als Allgemeinmediziner&quot;, die man sich   vorstellen könne.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Zehn Millionen für Lehrpraxen&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In  Österreich stünden 900.000 Euro jährlich für Lehrpraxen zur  Verfügung.  Nötig seien zehn Millionen – eine, so Wiegele, „lächerliche  Summe  verglichen mit den Millionen, die sonst in den Finanzströmen des   Gesundheitssystems fließen&quot;. In zwei Drittel aller europäischen Länder   würden Lehrpraxen von der öffentlichen Hand gefördert. Kurienobmann   Wawrowsky: „Österreich hinkt internationalen Standards in der Ausbildung   von Allgemeinmedizinern nach. Eine verantwortungsvolle   Gesundheitspolitik wird daher um eine ordentliche Mitfinanzierung nicht   herumkommen.&quot; In Deutschland hätten die Krankenkassen den   systemerhaltenden Wert der Lehrpraxen längst erkannt, erklärte der   Bundesvorsitzende des deutschen Hausärzteverbandes, Ulrich Weigeldt.   Dort finanzieren Kassen und ausbildende Ärzte gemeinsam die Gehälter der   in den Lehrpraxen auszubildenden Jungmediziner. Mehr noch – in   Deutschland ist eine zweijährige Lehrpraxis für Allgemeinmediziner   verpflichtend. Damit konnte, so Weigeldt, auch der Stellenwert des   Allgemeinmedziners gestärkt werden – sowohl unter den angehenden Ärzten   als auch gegenüber den Patienten.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt; Service:&lt;br /&gt; Infos zur Veranstaltung und zum Buch „Arzt der Zukunft – Zukunft des Arztes&quot; unter &lt;a href=&quot;http://meinarzt.aerztekammer.at/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;www.meinarzt.aerztekammer.at&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>
            <author>office@multiart.at</author>
            <pubDate>Wed, 25 Jan 2012 17:22:00 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <title>Ärztekammer veranstaltet Symposium „Arzt sein in Zukunft&quot;</title>
            <link>http://www.multiart.at/oeaek_newsroom/index.php?m=viewarticle&amp;ar=718</link>
            <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Migration und mögliche Zukunftsszenarien stehen im Mittelpunkt&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Zukunft der Ärzteschaft steht im Mittelpunkt eines Symposiums der  Österreichischen Ärztekammer (ÖÄK) am 27. und 28. Jänner. Dabei rücken  Ausbildung, soziale Kompetenz und künftige Versorgungsmodelle in den  Fokus. Auch die Migration wird ein Thema sein. Damit verbunden ist ein  Schwerpunkt zu virtuellen Stellenplattformen in Österreich und  Deutschland, der auch die Veranstaltung eröffnet.&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der erste Tag steht im Zeichen von Ausbildung und Migration. Der  plastische Chirurg Robert Schachinger berichtet über seine Erfahrungen  in Deutschland, wo er seine Facharztausbildung absolviert hat. Dabei  werden auch die mit Deutschland bestehenden Freundschaftsverträge  genauer unter die Lupe genommen, die es österreichischen Medizinerinnen  und Medizinern erleichtern, in Deutschland ihren Beruf auszuüben. Im  Hinblick auf die Ausbildung wird anschließend über die Bedeutung der  sozialen Kompetenz diskutiert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am zweiten Tag dreht sich alles um  mögliche Versorgungsszenarien der Zukunft, die Aufgaben und die  Stellung des Hausarztes sowie den Status Quo der Gruppenpraxen in  Österreich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;An dem in den Räumlichkeiten der ÖÄK veranstalteten  Symposium nehmen hohe ärztliche Vertreter aus Österreich und  Deutschland, Politiker und Experten teil. Vertreterinnen und Vertreter  der Medien sind herzlich eingeladen, am Symposium teilzunehmen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Programm 27. Jänner 2012:&lt;br /&gt;- 12.30 Uhr Lunch&lt;br /&gt;- 13.00 Uhr Begrüßung und Eröffnung durch ÖÄK-Präsident Walter Dorner&lt;br /&gt;-  Referate zum Thema &quot;Virtuelle Stellenplattformen&quot; von Erik Bodendieck,  Vizepräsident der Sächsischen Landesärztekammer, und Martin Andreas,  Jungärztereferent der Ärztekammer für Wien&lt;br /&gt;- 13.30 Uhr Vortrag &quot;Ich habe meine Ausbildung in Deutschland gemacht&quot; von Robert Schachinger, plastischer Chirurg in Ried&lt;br /&gt;-  Podiumsdiskussion zum Erfolgsmodell &quot;Freundschaftsverträge&quot; mit  ÖÄK-Präsident Walter Dorner, Christine Clauß, Staatsministerin für  Soziales und Verbraucherschutz Sachsen, Hanns-Diethardt Voigt,  Vorsitzender der Krankenhausgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern, und  Theodor Windhorst, Präsident der Ärztekammer Westfalen-Lippe&lt;br /&gt;- 14.45 Uhr Pause&lt;br /&gt;- 15.00 Uhr Vortrag &quot;Die Ärzte, ihre soziale Kompetenz&quot; von Karlheinz Kux, Kammeramtsdirektor der ÖÄK&lt;br /&gt;-  Podiumsdiskussion mit Christine Clauß, Staatsministerin für Soziales  und Verbraucherschutz Sachsen, ÖÄK-Präsident Walter Dorner, Jan Schulze,  Präsident der Sächsischen Landesärztekammer, und Theodor Windhorst,  Präsident der Ärztekammer Westfalen-Lippe&lt;br /&gt;- 18.30 Uhr  Podiumsdiskussion &quot;Mehr Augenmerk!&quot; über die Bedeutung von klaren  Strukturen in den Gesundheitsberufen bei der Behandlung chronisch  Kranker&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Programm 28. Jänner 2012:&lt;br /&gt;- 10.00 Uhr Vortrag &quot;Einzelkämpfer oder Teamworker?&quot; von Frank Ulrich       Montgomery, Präsident der Bundesärztekammer&lt;br /&gt;-  11.00 Uhr Vortrag &quot;Aufgaben und Stellung des österreichischen  Hausarztes der Zukunft&quot; von Norbert Jachimowicz, Kurienobmann der  Niedergelassenen Ärzte der Ärztekammer für Wien&lt;br /&gt;- 11.30 Uhr  Schwerpunkt zu &quot;Gruppenpraxen als OG &amp;amp; GesmbH in Österreich&quot; mit  Helga Azem, Bundesfachgruppenobfrau für Augenheilkunde und Optometrie in  der ÖÄK, sowie Thomas Holzgruber, Kammeramtsdirektor der Ärztekammer  für Wien&lt;br /&gt;- 12.00 Uhr Vortrag &quot;Die Vernetzung von stationärem und  ambulantem Bereich in den neuen deutschen Bundesländern&quot; von Michael  Lorenz, Geschäftsführer der Krankenhausgesellschaft Thüringen&lt;br /&gt;- 12.30 Uhr Zusammenfassung und Abschluss&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Datum: 27.-28.01.2012&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ort: Österreichische Ärztekammer/Veranstaltungszentrum, Weihburggasse 10-12, 1010 Wien&lt;/p&gt;</description>
            <author>office@multiart.at</author>
            <pubDate>Wed, 25 Jan 2012 17:20:00 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <title>Podiumsdiskussion über die Zukunft der ambulanten medizinischen Versorgung</title>
            <link>http://www.multiart.at/oeaek_newsroom/index.php?m=viewarticle&amp;ar=714</link>
            <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Lehrpraxen ein zentraler Lösungsansatz&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Im Rahmen einer prominent besetzten Podiumsdiskussion stellte gestern,  Dienstag, Abend die Österreichische Ärztekammer (ÖÄK), Bundeskurie  niedergelassene Ärzte, das Buch „Arzt der Zukunft – Zukunft des Arztes&quot;  vor. Vierzehn österreichische und deutsche Experten beleuchten darin die  Lage der niedergelassenen Medizin und die Gefahr des Ärztemangels, aber  auch Möglichkeiten, die drohende Versorgungskrise zu vermeiden.&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Eine der wichtigsten Fragen lautete: Wie kann man  den Beruf des niedergelassenen Arztes wieder so attraktiv machen, dass  sich mehr Jungärzte für diese Aufgabe entscheiden? Günther Wawrowsky,  Obmann der Bundeskurie niedergelassene Ärzte, ging in seiner Einleitung  auf die Begrüßungsworte von Gesundheitsminister Alois Stöger ein: „Es  ist erfreulich, dass Mminister Stöger die Wichtigkeit einer qualitativ  hochwertigen medizinischen Ausbildung betont. Dennoch haben wir seit  seit zehn Jahren keine ordentliche Regelung für die Finanzierung von  Lehrpraxen.&quot;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Mangelnde Praxisausbildung eine Ursache für Ärztemangel&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Allgemeinmedizinerin und Vizepräsidentin der Österreichischen  Gesellschaft für Allgemeinmedizin (ÖGAM), Susanne Rabady, betonte: Nicht  den Beruf müsse man attraktiv machen, sondern die Arbeitsbedingungen  und die Ausbildung. Dass junge Ärztinnen und Ärzte weder an den  Medizinuniversitäten noch im Turnus auf die Arbeit „draußen&quot; vorbereitet  würden, sei eine der wesentlichen Ursachen für den drohenden  Ärztemangel, erklärte Rabady, die selbst eine Lehrpraxis betreibt.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt; Dem pflichtete Gert Wiegele, stellvertretender Obmann der Bundeskurie  niedergelassene Ärzte, bei und hob hervor: „Jungmediziner erfahren im  Turnus weder etwas über die alltäglichen Herausforderungen, mit denen  ein niedergelassener Arzt zu kämpfen hat, noch haben sie die Chance zu  erleben, wie abwechslungsreich und erfüllend dieser Beruf ist&quot;. Wiegele,  der in Kärnten eine Kassenpraxis für Allgemeinmedizin betreibt,  empfindet es als eine „Zumutung, dass die Politik bei der Förderung von  Lehrpraxen noch immer auf der Stelle tritt&quot;. Zumald die Lehrpraxis beide  essenziellen Ziele erfüllen würde: eine solide Vorbereitung auf die  Arbeit im niedergelassenen Bereich und, so Wiegele, „die beste  Image-Werbung für den Job als Allgemeinmediziner&quot;, die man sich  vorstellen könne.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Zehn Millionen für Lehrpraxen&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In  Österreich stünden 900.000 Euro jährlich für Lehrpraxen zur Verfügung.  Nötig seien zehn Millionen – eine, so Wiegele, „lächerliche Summe  verglichen mit den Millionen, die sonst in den Finanzströmen des  Gesundheitssystems fließen&quot;. In zwei Drittel aller europäischen Länder  würden Lehrpraxen von der öffentlichen Hand gefördert. Kurienobmann  Wawrowsky: „Österreich hinkt internationalen Standards in der Ausbildung  von Allgemeinmedizinern nach. Eine verantwortungsvolle  Gesundheitspolitik wird daher um eine ordentliche Mitfinanzierung nicht  herumkommen.&quot; In Deutschland hätten die Krankenkassen den  systemerhaltenden Wert der Lehrpraxen längst erkannt, erklärte der  Bundesvorsitzende des deutschen Hausärzteverbandes, Ulrich Weigeldt.  Dort finanzieren Kassen und ausbildende Ärzte gemeinsam die Gehälter der  in den Lehrpraxen auszubildenden Jungmediziner. Mehr noch – in  Deutschland ist eine zweijährige Lehrpraxis für Allgemeinmediziner  verpflichtend. Damit konnte, so Weigeldt, auch der Stellenwert des  Allgemeinmedziners gestärkt werden – sowohl unter den angehenden Ärzten  als auch gegenüber den Patienten.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt; Service:&lt;br /&gt; Infos zur Veranstaltung und zum Buch „Arzt der Zukunft – Zukunft des Arztes&quot; unter &lt;a href=&quot;http://meinarzt.aerztekammer.at/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;www.meinarzt.aerztekammer.at&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>
            <author>office@multiart.at</author>
            <pubDate>Wed, 25 Jan 2012 17:08:00 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <title>Ärztekammer veranstaltet Symposium „Arzt sein in Zukunft&quot;</title>
            <link>http://www.multiart.at/oeaek_newsroom/index.php?m=viewarticle&amp;ar=713</link>
            <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Migration und mögliche Zukunftsszenarien stehen im Mittelpunkt&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Zukunft der Ärzteschaft steht im Mittelpunkt eines Symposiums der Österreichischen Ärztekammer (ÖÄK) am 27. und 28. Jänner. Dabei rücken Ausbildung, soziale Kompetenz und künftige Versorgungsmodelle in den Fokus. Auch die Migration wird ein Thema sein. Damit verbunden ist ein Schwerpunkt zu virtuellen Stellenplattformen in Österreich und Deutschland, der auch die Veranstaltung eröffnet.&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Der erste Tag steht im Zeichen von Ausbildung und Migration. Der plastische Chirurg Robert Schachinger berichtet über seine Erfahrungen in Deutschland, wo er seine Facharztausbildung absolviert hat. Dabei werden auch die mit Deutschland bestehenden Freundschaftsverträge genauer unter die Lupe genommen, die es österreichischen Medizinerinnen und Medizinern erleichtern, in Deutschland ihren Beruf auszuüben. Im Hinblick auf die Ausbildung wird anschließend über die Bedeutung der sozialen Kompetenz diskutiert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am zweiten Tag dreht sich alles um mögliche Versorgungsszenarien der Zukunft, die Aufgaben und die Stellung des Hausarztes sowie den Status Quo der Gruppenpraxen in Österreich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;An dem in den Räumlichkeiten der ÖÄK veranstalteten Symposium nehmen hohe ärztliche Vertreter aus Österreich und Deutschland, Politiker und Experten teil. Vertreterinnen und Vertreter der Medien sind herzlich eingeladen, am Symposium teilzunehmen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Programm 27. Jänner 2012:&lt;br /&gt;- 12.30 Uhr Lunch&lt;br /&gt;- 13.00 Uhr Begrüßung und Eröffnung durch ÖÄK-Präsident Walter Dorner&lt;br /&gt;- Referate zum Thema &quot;Virtuelle Stellenplattformen&quot; von Erik Bodendieck, Vizepräsident der Sächsischen Landesärztekammer, und Martin Andreas, Jungärztereferent der Ärztekammer für Wien&lt;br /&gt;- 13.30 Uhr Vortrag &quot;Ich habe meine Ausbildung in Deutschland gemacht&quot; von Robert Schachinger, plastischer Chirurg in Ried&lt;br /&gt;- Podiumsdiskussion zum Erfolgsmodell &quot;Freundschaftsverträge&quot; mit ÖÄK-Präsident Walter Dorner, Christine Clauß, Staatsministerin für Soziales und Verbraucherschutz Sachsen, Hanns-Diethardt Voigt, Vorsitzender der Krankenhausgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern, und Theodor Windhorst, Präsident der Ärztekammer Westfalen-Lippe&lt;br /&gt;- 14.45 Uhr Pause&lt;br /&gt;- 15.00 Uhr Vortrag &quot;Die Ärzte, ihre soziale Kompetenz&quot; von Karlheinz Kux, Kammeramtsdirektor der ÖÄK&lt;br /&gt;- Podiumsdiskussion mit Christine Clauß, Staatsministerin für Soziales und Verbraucherschutz Sachsen, ÖÄK-Präsident Walter Dorner, Jan Schulze, Präsident der Sächsischen Landesärztekammer, und Theodor Windhorst, Präsident der Ärztekammer Westfalen-Lippe&lt;br /&gt;- 18.30 Uhr Podiumsdiskussion &quot;Mehr Augenmerk!&quot; über die Bedeutung von klaren Strukturen in den Gesundheitsberufen bei der Behandlung chronisch Kranker&lt;br /&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Programm 28. Jänner 2012:&lt;br /&gt;- 10.00 Uhr Vortrag &quot;Einzelkämpfer oder Teamworker?&quot; von Frank Ulrich Montgomery, Präsident der Bundesärztekammer&lt;br /&gt;- 11.00 Uhr Vortrag &quot;Aufgaben und Stellung des österreichischen Hausarztes der Zukunft&quot; von Norbert Jachimowicz, Kurienobmann der Niedergelassenen Ärzte der Ärztekammer für Wien&lt;br /&gt;- 11.30 Uhr Schwerpunkt zu &quot;Gruppenpraxen als OG &amp;amp; GesmbH in Österreich&quot; mit Helga Azem, Bundesfachgruppenobfrau für Augenheilkunde und Optometrie in der ÖÄK, sowie Thomas Holzgruber, Kammeramtsdirektor der Ärztekammer für Wien&lt;br /&gt;- 12.00 Uhr Vortrag &quot;Die Vernetzung von stationärem und ambulantem Bereich in den neuen deutschen Bundesländern&quot; von Michael Lorenz, Geschäftsführer der Krankenhausgesellschaft Thüringen&lt;br /&gt;- 12.30 Uhr Zusammenfassung und Abschluss&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Datum: 27.-28.01.2012&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ort: Österreichische Ärztekammer/Veranstaltungszentrum, Weihburggasse 10-12, 1010 Wien&lt;/p&gt;</description>
            <author>office@multiart.at</author>
            <pubDate>Wed, 25 Jan 2012 14:06:00 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <title>Gesundheitsberufe: Weg vom Standardpatienten – hin zur personalisierten Medizin</title>
            <link>http://www.multiart.at/oeaek_newsroom/index.php?m=viewarticle&amp;ar=712</link>
            <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Enorme Belastung durch Ökonomisierung&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Das Thema „Die Zukunft des Gesundheitswesens&quot; dominierte den zweiten Tag der Gesundheitsberufe, der am Donnerstag im Gesundheitsministerium über die Bühne ging. Im Mittelpunkt der lebhaften Diskussionenen stand die Frage, wie altersgerechte Behandlung und Pflege von der Kindheit bis ins hohe Alter aussehen sollten. Einig waren sich die Teilnehmer darin, dass es einen Paradigmenwechsel im österreichischen Gesundheitswesen braucht – weg von der Ökonomisierung, hin zu mehr Patientenorientiertheit und Individualisierung bzw. hin zur personalisierten Medizin.&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Ökonomisierung ist enorme Belastung&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Demografische Entwicklungen und ihre Auswirkungen auf das Gesundheitssystem wurden ausgiebig erörtert. Dabei lieferte Hagen Kühn, früherer Leiter der Abteilung Public Health am Wissenschaftszentrum Berlin, mit seiner These, dass die gängigen Prognosen realitätsfern seien, genügend Zündstoff. Die aktuellen Prognosen, so Kühn, würden von einer steigenden Belastung des Gesundheitssystems durch mehr ältere, multimorbide Menschen ausgehen. Trendwenden seien jedoch nicht vorhersehbar, die Konzentration auf die Demografie sei einseitig. Vielmehr gebe es ein Einnahme- und Verteilungsproblem. Kühn: „Die Produktivität der Erwerbstätigen wächst proportional zur Altersstruktur – allerdings schlägt sich diese Produktivitätssteigerung nicht in den Löhnen und Gehältern nieder, was letzten Endes zu einem Finanzierungsproblem führen wird.&quot; Auf die Gesundheitsberufe komme durch die Ökonomisierungstendenzen eine enorme subjektive Belastung zu, denn „das Geld entscheidet über die Existenz von Spitälern, Abteilungen, Stationen und Ordinationen&quot;, führte Kühn aus. Die Patienten würden aber eine Behandlung in ihrem subjektiven Interesse erwarten, nicht im Interesse Dritter. Die Beziehung zwischen Arzt und Patient dürfe nicht zur Geschäftsbeziehung verkommen; langfristig gehe sonst nämlich das persönliche und soziale Vertrauen in die Medizin verloren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Gesundheitsberufe brauchen Personalaufstockung - Dorner will Gesundheitskompetenz in Bevölkerung erhöhen – Stöger sieht Einsparung durch&lt;/strong&gt;&lt;strong&gt; Prozessverbesserung – Förderpreis nach Graz&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Die prominent besetzte Podiums- und Publikumsdiskussion auf dem zweiten „Tag der Gesundheitsberufe&quot; drehte sich am Donnerstag um unterschiedliche Aspekte des Themas „Altersgerechte Behandlung und Pflege&quot;. Dabei waren sich die Diskutanten darin einig, dass Gesundheitsberufe in Zukunft stärker kooperieren müssen und ihnen neue Herausforderungen bevorstehen. Gleichzeitig müsse der Patient in den Mittelpunkt gestellt werden, und auch die Rolle der Prävention dürfe nicht unterschätzt werden. Im Bereich der Pflege bedürfe es einer Aufstockung der Personalressourcen – bis 2020 werden demnach 17.000 zusätzliche Pflegekräfte benötigt, wobei eine qualifizierte Aus-, Fort- und Weiterbildung von allen Diskussionsteilnehmern begrüßt wurde. Um ein Mehr an Patientensicherheit zu erreichen, sei es unabdingbar, die Angehörigen der gesetzlich anerkannten Gesundheitsberufe verpflichtend zu registrieren und so eine klare Abgrenzung zu den gewerblichen Gesundheitsdienstleistern und „Wunderheilern&quot; ohne qualifizierte Ausbildung zu schaffen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Dorner: Vom Standardpatienten lösen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Der Präsident der Österreichischen Ärztekammer (ÖÄK), Walter Dorner, betonte die Bedeutung der personalisierten Medizin und die dringend notwendige Loslösung vom Standardpatienten: „Der Patient muss als Partner in der Krankenbehandlung gesehen werden&quot;, hielt Dorner fest. Sowohl die Personalressourcen als auch die Rahmenbedingungen und die Versorgungsgerechtigkeit müssten unter einen Hut gebracht werden. Dorner: „Ich weiß, das ist die Quadratur des Kreises – und es ist Aufgabe der Politik, dies zu ermöglichen.&quot; Gleichzeitig müsse die Gesundheitskompetenz der Bevölkerung erhöht werden, und nicht zuletzt sei die Prävention ein wichtiges Instrument, um Krankheiten in Schach zu halten, so der Ärztechef.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch das in den vergangenen Wochen vielfach diskutierte Sparpaket war Thema der Diskussion. Gesundheitsminister Alois Stöger hielt dazu fest, dass man durch eine Verbesserung der Qualität bzw. der Behandlungsprozesse Einsparungen treffen könne, etwa im Bereich der präoperativen Diagnostik. Manche Untersuchungen müssten wiederholt werden, es sei aber notwendig, hier das richtige Maß zu finden. Eine differenzierte Meinung äußerte Stöger zu der seit Jahren immer wieder vorgetragenen Forderung der ÖÄK, in den Krankenhäusern Doumentationsassistenten zu installieren, die dem ärztlichen Personal den stetig wachsenden Administrationsaufwand abnehmen könnten: „Dafür gibt es genügend ausgebildete Leute, die etwa aus den Handelsakademien kommen. Dieses Problem zu lösen, ist eine Frage der Organisation im Spital.&quot;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Förderpreis an Grazer Institut für Pflegewissenschaft&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Im Anschluss an die lebhafte Diskussion wurde der Förderpreis der Gesundheitsberufekonferenz vergeben. Als klarer Sieger ging ein Projekt von Studierenden der Medizinischen Universität Graz, Institut für Pflegewissenschaft, zum Thema Dekubiutsprävention hervor. Mittels einer Informationsbroschüre und eines Schulungskonzepts soll pflegenden Angehörigen ein Instrumentarium an die Hand gegeben werden, um das Wundliegen der Patienten zu verhindern bzw. um besser und effektiver mit professionellen Pflegern zusammenarbeiten zu können. Platz zwei ging an die Schule für psychiatrische Gesundheits- und Krankenpflege der Nervenklinik Linz für das Pilotprojekt „Information an Schulen zum Thema Epilepsie&quot;. Mit einer Studie zum Einfluss von Ernährungsberatung auf die Substitution von Pankreasenzymen (Bauchspeicheldrüsenenzyme) bei geriatrischen Patienten sicherte sich schließlich Lucia Jörg, Fachhochschule Innsbruck, den dritten Platz. Überreicht wurden die Preise von Martha Böhm, Präsidentin des Berufsverbands Kinderkrankenpflege Österreich und derzeitige Vorsitzende der Gesundheitsberufekonferenz.&lt;/p&gt;</description>
            <author>office@multiart.at</author>
            <pubDate>Thu, 19 Jan 2012 18:21:00 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <title>Gesundheitsberufe: Weg vom Standardpatienten – hin zur personalisierten Medizin</title>
            <link>http://www.multiart.at/oeaek_newsroom/index.php?m=viewarticle&amp;ar=717</link>
            <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Enorme Belastung durch Ökonomisierung&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Das Thema „Die  Zukunft des Gesundheitswesens&quot; dominierte den zweiten Tag der  Gesundheitsberufe, der am Donnerstag im Gesundheitsministerium über die  Bühne ging. Im Mittelpunkt der lebhaften Diskussionenen stand die Frage,  wie altersgerechte Behandlung und Pflege von der Kindheit bis ins hohe  Alter aussehen sollten. Einig waren sich die Teilnehmer darin, dass es  einen Paradigmenwechsel im österreichischen Gesundheitswesen braucht –  weg von der Ökonomisierung, hin zu mehr Patientenorientiertheit und  Individualisierung bzw. hin zur personalisierten Medizin.&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Ökonomisierung ist enorme Belastung&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Demografische  Entwicklungen und ihre Auswirkungen auf das Gesundheitssystem wurden  ausgiebig erörtert. Dabei lieferte Hagen Kühn, früherer Leiter der  Abteilung Public Health am Wissenschaftszentrum Berlin, mit seiner  These, dass die gängigen Prognosen realitätsfern seien, genügend  Zündstoff. Die aktuellen Prognosen, so Kühn, würden von einer steigenden  Belastung des Gesundheitssystems durch mehr ältere, multimorbide  Menschen ausgehen. Trendwenden seien jedoch nicht vorhersehbar, die  Konzentration auf die Demografie sei einseitig. Vielmehr gebe es ein  Einnahme- und Verteilungsproblem. Kühn: „Die Produktivität der  Erwerbstätigen wächst proportional zur Altersstruktur – allerdings  schlägt sich diese Produktivitätssteigerung nicht in den Löhnen und  Gehältern nieder, was letzten Endes zu einem Finanzierungsproblem führen  wird.&quot; Auf die Gesundheitsberufe komme durch die  Ökonomisierungstendenzen eine enorme subjektive Belastung zu, denn „das  Geld entscheidet über die Existenz von Spitälern, Abteilungen, Stationen  und Ordinationen&quot;, führte Kühn aus. Die Patienten würden aber eine  Behandlung in ihrem subjektiven Interesse erwarten, nicht im Interesse  Dritter. Die Beziehung zwischen Arzt und Patient dürfe nicht zur  Geschäftsbeziehung verkommen; langfristig gehe sonst nämlich das  persönliche und soziale Vertrauen in die Medizin verloren.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Gesundheitsberufe brauchen Personalaufstockung - Dorner will  Gesundheitskompetenz in Bevölkerung erhöhen – Stöger sieht Einsparung  durch&lt;/strong&gt;&lt;strong&gt; Prozessverbesserung – Förderpreis nach Graz&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Die  prominent besetzte Podiums- und Publikumsdiskussion auf dem zweiten „Tag  der Gesundheitsberufe&quot; drehte sich am Donnerstag um unterschiedliche  Aspekte des Themas „Altersgerechte Behandlung und Pflege&quot;. Dabei waren  sich die Diskutanten darin einig, dass Gesundheitsberufe in Zukunft  stärker kooperieren müssen und ihnen neue Herausforderungen bevorstehen.  Gleichzeitig müsse der Patient in den Mittelpunkt gestellt werden, und  auch die Rolle der Prävention dürfe nicht unterschätzt werden. Im  Bereich der Pflege bedürfe es einer Aufstockung der Personalressourcen –  bis 2020 werden demnach 17.000 zusätzliche Pflegekräfte benötigt, wobei  eine qualifizierte Aus-, Fort- und Weiterbildung von allen  Diskussionsteilnehmern begrüßt wurde. Um ein Mehr an Patientensicherheit  zu erreichen, sei es unabdingbar, die Angehörigen der gesetzlich  anerkannten Gesundheitsberufe verpflichtend zu registrieren und so eine  klare Abgrenzung zu den gewerblichen Gesundheitsdienstleistern und  „Wunderheilern&quot; ohne qualifizierte Ausbildung zu schaffen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Dorner: Vom Standardpatienten lösen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Der Präsident der  Österreichischen Ärztekammer (ÖÄK), Walter Dorner, betonte die Bedeutung  der personalisierten Medizin und die dringend notwendige Loslösung vom  Standardpatienten: „Der Patient muss als Partner in der  Krankenbehandlung gesehen werden&quot;, hielt Dorner fest. Sowohl die  Personalressourcen als auch die Rahmenbedingungen und die  Versorgungsgerechtigkeit müssten unter einen Hut gebracht werden.  Dorner: „Ich weiß, das ist die Quadratur des Kreises – und es ist  Aufgabe der Politik, dies zu ermöglichen.&quot; Gleichzeitig müsse die  Gesundheitskompetenz der Bevölkerung erhöht werden, und nicht zuletzt  sei die Prävention ein wichtiges Instrument, um Krankheiten in Schach zu  halten, so der Ärztechef.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch das in den vergangenen Wochen  vielfach diskutierte Sparpaket war Thema der Diskussion.  Gesundheitsminister Alois Stöger hielt dazu fest, dass man durch eine  Verbesserung der Qualität bzw. der Behandlungsprozesse Einsparungen  treffen könne, etwa im Bereich der präoperativen Diagnostik. Manche  Untersuchungen müssten wiederholt werden, es sei aber notwendig, hier  das richtige Maß zu finden. Eine differenzierte Meinung äußerte Stöger  zu der seit Jahren immer wieder vorgetragenen Forderung der ÖÄK, in den  Krankenhäusern Doumentationsassistenten zu installieren, die dem  ärztlichen Personal den stetig wachsenden Administrationsaufwand  abnehmen könnten: „Dafür gibt es genügend ausgebildete Leute, die etwa  aus den Handelsakademien kommen. Dieses Problem zu lösen, ist eine Frage  der Organisation im Spital.&quot;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Förderpreis an Grazer Institut für Pflegewissenschaft&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Im  Anschluss an die lebhafte Diskussion wurde der Förderpreis der  Gesundheitsberufekonferenz vergeben. Als klarer Sieger ging ein Projekt  von Studierenden der Medizinischen Universität Graz, Institut für  Pflegewissenschaft, zum Thema Dekubiutsprävention hervor. Mittels einer  Informationsbroschüre und eines Schulungskonzepts soll pflegenden  Angehörigen ein Instrumentarium an die Hand gegeben werden, um das  Wundliegen der Patienten zu verhindern bzw. um besser und effektiver mit  professionellen Pflegern zusammenarbeiten zu können. Platz zwei ging an  die Schule für psychiatrische Gesundheits- und Krankenpflege der  Nervenklinik Linz für das Pilotprojekt „Information an Schulen zum Thema  Epilepsie&quot;. Mit einer Studie zum Einfluss von Ernährungsberatung auf  die Substitution von Pankreasenzymen (Bauchspeicheldrüsenenzyme) bei  geriatrischen Patienten sicherte sich schließlich Lucia Jörg,  Fachhochschule Innsbruck, den dritten Platz. Überreicht wurden die  Preise von Martha Böhm, Präsidentin des Berufsverbands  Kinderkrankenpflege Österreich und derzeitige Vorsitzende der  Gesundheitsberufekonferenz.&lt;/p&gt;</description>
            <author>office@multiart.at</author>
            <pubDate>Thu, 19 Jan 2012 17:18:00 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <title>Humane und sozial gerechte Medizin: Gesundheitsberufe präsentieren Lösungen</title>
            <link>http://www.multiart.at/oeaek_newsroom/index.php?m=viewarticle&amp;ar=711</link>
            <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Herausforderungen der Zukunft gemeinsam bewältigen – Patientenbedarf im Vordergrund&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mehr Humanität, Berücksichtigung individueller Bedürfnisse, ausreichende  Personalressourcen, die Sicherung des hohen Versorgungsniveaus und eine  Einbeziehung der gesetzlich anerkannten Gesundheitsberufe in die  bevorstehende Gesundheitsreform: Die im Jahr 2009 gegründete  Gesundheitsberufekonferenz wartet mit einigen Vorschlägen zur  Verbesserung des österreichischen Gesundheitswesens auf. Im Rahmen eines  Hintergrundgesprächs wurden am Dienstag bevorstehende  Herausforderungen, Problemstellungen und Lösungsansätze präsentiert.&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die medizinische Versorgung müsse sich in Zukunft mehr am Patientenbedarf orientieren und stärker auf die Bedürfnisse der Patienten eingehen, erklärte der Präsident der Österreichischen Ärztekammer (ÖÄK), Walter Dorner. „Medizin muss auf Zuwendung basieren, sie muss human sein, und sie darf keinen Unterschied zwischen Arm und Reich oder Alt und Jung machen&quot;, betonte Dorner. Die individuelle Betreuung von der Geburt bis ins hohe Alter sei das Gebot der Stunde, man müsse sich auch endlich von der Vorstellung eines „Standardpatienten&quot; lösen. Dorner: „Uns steht ein Paradigmenwechsel im Gesundheitswesen bevor – Veränderungen müssen jedoch patientenorientiert vorgenommen werden. Und wir müssen danach trachten, den humanen und sozialen Charakter des Gesundheitssystems zu bewahren.&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die demografische Entwicklung müsse in Zukunft stärker berücksichtigt werden, ergänzte die Präsidentin des Österreichischen Gesundheits- und Krankenpflegeverbands, Ursula Frohner: „Derzeit sind 23 Prozent der Bevölkerung 60 Jahre oder älter. Bis zum Jahr 2020 wird diese Gruppe 26 Prozent der Bevölkerung ausmachen, im Jahr 2030 werden es bereits 30 Prozent sein.&quot; Das bedeute einen beständig wachsenden Anteil an pflegebedürftigen Menschen, gleichzeitig ginge aber der Anteil pflegender Angehöriger zurück. Zudem gebe es zu wenig Pflegepersonal: „Bestehende Personalressourcen können den steigenden Bedarf an Leistungen von Pflegefachkräften jetzt schon nicht decken&quot;, warnte Frohner. Die Gesundheitsberufe seien gefordert, sich mit dem Bedürfnissen alternder Menschen auseinanderzusetzen und Lösungen zu finden, ergänzte Ulla Konrad, Präsidentin des Berufsverbands Österreichischer PsychologInnen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mehr Mitbestimmung seitens der Gesundheitsberufe sei ebenfalls gefragt, forderte die Präsidentin des Dachverbands der gehobenen medizinisch-technischen Dienste, Gabriele Jaksch. Zugleich sei ein Mehr an Patientensicherheit dringend erforderlich: „Wir brauchen eine offizielle Registrierung der Mitglieder gesetzlich anerkannter Gesundheitsberufe – damit ist für die Patienten klar ersichtlich, ob es sich um einen qualifizierten Behandler oder um einen gewerblichen Gesundheitsberuf handelt&quot;, so Jaksch. Mehr Patientenfreundlichkeit forderte auch Christiane Körner, Vizepräsidentin der Österreichischen Apothekerkammer: „Einsparungen dürfen keine Verschlechterungen für die Patienten nach sich ziehen. Man kann den Bereich Gesundheit auch in der heutigen Zeit effektiver organisieren&quot;, so Körner. Die Gesundheit dürfe jedenfalls nicht der Profitgier und Gewinnmaxime geopfert werden, erklärte Günter Flemmich von der Arbeiterkammer Wien.&lt;/p&gt;</description>
            <author>office@multiart.at</author>
            <pubDate>Wed, 18 Jan 2012 18:08:00 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <title>Humane und sozial gerechte Medizin: Gesundheitsberufe präsentieren Lösungen</title>
            <link>http://www.multiart.at/oeaek_newsroom/index.php?m=viewarticle&amp;ar=716</link>
            <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Herausforderungen der Zukunft gemeinsam bewältigen – Patientenbedarf im Vordergrund&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mehr Humanität, Berücksichtigung individueller Bedürfnisse,  ausreichende  Personalressourcen, die Sicherung des hohen  Versorgungsniveaus und eine  Einbeziehung der gesetzlich anerkannten  Gesundheitsberufe in die  bevorstehende Gesundheitsreform: Die im Jahr  2009 gegründete  Gesundheitsberufekonferenz wartet mit einigen  Vorschlägen zur  Verbesserung des österreichischen Gesundheitswesens  auf. Im Rahmen eines  Hintergrundgesprächs wurden am Dienstag  bevorstehende  Herausforderungen, Problemstellungen und Lösungsansätze  präsentiert.&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die medizinische Versorgung müsse sich in Zukunft mehr am  Patientenbedarf orientieren und stärker auf die Bedürfnisse der  Patienten eingehen, erklärte der Präsident der Österreichischen  Ärztekammer (ÖÄK), Walter Dorner. „Medizin muss auf Zuwendung basieren,  sie muss human sein, und sie darf keinen Unterschied zwischen Arm und  Reich oder Alt und Jung machen&quot;, betonte Dorner. Die individuelle  Betreuung von der Geburt bis ins hohe Alter sei das Gebot der Stunde,  man müsse sich auch endlich von der Vorstellung eines  „Standardpatienten&quot; lösen. Dorner: „Uns steht ein Paradigmenwechsel im  Gesundheitswesen bevor – Veränderungen müssen jedoch patientenorientiert  vorgenommen werden. Und wir müssen danach trachten, den humanen und  sozialen Charakter des Gesundheitssystems zu bewahren.&quot;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die  demografische Entwicklung müsse in Zukunft stärker berücksichtigt  werden, ergänzte die Präsidentin des Österreichischen Gesundheits- und  Krankenpflegeverbands, Ursula Frohner: „Derzeit sind 23 Prozent der  Bevölkerung 60 Jahre oder älter. Bis zum Jahr 2020 wird diese Gruppe 26  Prozent der Bevölkerung ausmachen, im Jahr 2030 werden es bereits 30  Prozent sein.&quot; Das bedeute einen beständig wachsenden Anteil an  pflegebedürftigen Menschen, gleichzeitig ginge aber der Anteil  pflegender Angehöriger zurück. Zudem gebe es zu wenig Pflegepersonal:  „Bestehende Personalressourcen können den steigenden Bedarf an  Leistungen von Pflegefachkräften jetzt schon nicht decken&quot;, warnte  Frohner. Die Gesundheitsberufe seien gefordert, sich mit dem  Bedürfnissen alternder Menschen auseinanderzusetzen und Lösungen zu  finden, ergänzte Ulla Konrad, Präsidentin des Berufsverbands  Österreichischer PsychologInnen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mehr Mitbestimmung seitens der  Gesundheitsberufe sei ebenfalls gefragt, forderte die Präsidentin des  Dachverbands der gehobenen medizinisch-technischen Dienste, Gabriele  Jaksch. Zugleich sei ein Mehr an Patientensicherheit dringend  erforderlich: „Wir brauchen eine offizielle Registrierung der Mitglieder  gesetzlich anerkannter Gesundheitsberufe – damit ist für die Patienten  klar ersichtlich, ob es sich um einen qualifizierten Behandler oder um  einen gewerblichen Gesundheitsberuf handelt&quot;, so Jaksch. Mehr  Patientenfreundlichkeit forderte auch Christiane Körner, Vizepräsidentin  der Österreichischen Apothekerkammer: „Einsparungen dürfen keine  Verschlechterungen für die Patienten nach sich ziehen. Man kann den  Bereich Gesundheit auch in der heutigen Zeit effektiver organisieren&quot;,  so Körner. Die Gesundheit dürfe jedenfalls nicht der Profitgier und  Gewinnmaxime geopfert werden, erklärte Günter Flemmich von der  Arbeiterkammer Wien.&lt;/p&gt;</description>
            <author>office@multiart.at</author>
            <pubDate>Wed, 18 Jan 2012 17:17:00 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <title>Online Plattformen als verdeckte PR der Pharamindustrie</title>
            <link>http://www.multiart.at/oeaek_newsroom/index.php?m=viewarticle&amp;ar=706</link>
            <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Deutsche Studien warnen vor Patienten-und Gesundheitsplattformen&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Welt berichtet, dass die Pharmaindustrie zusehends sogenannte  Gesundheits-und Patientenplattformen mehr oder weniger undercover  sponsert. Oft mit seltsamen Praktiken.&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Fast 80 Prozent aller Patienten suchen Hilfe im Internet.  Pharmafirmen kommt das sehr gelegen, denn direkte Werbung ist in der EU  verboten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer unter Migräne leidet, findet mit einer einfachen  Google-Suche nach dem Begriff „Kopfschmerzen“ schnelle Hilfe: Gleich als  erster Suchtreffer taucht Kopfschmerz.de auf und hilft mit  Informationen rund um Migräne und Spannungskopfschmerz. Das klappt auch  mit „Diabetes“, wo unter den ersten Treffern die Seite des deutschen  Diabetikerbundes auftaucht, oder mit dem Begriff „Asthma“, der auf  Asthma.de alle möglichen Behandlungshilfen auflistet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;79 Prozent  aller Patienten suchen sich laut einer Studie der Europäischen Union bei  einer Erkrankung Hilfe im Netz. Damit ist das Netz noch vor den  niedergelassenen Ärzten erste Anlaufstelle für Ratsuchende in  Gesundheitsfragen. Das wissen auch die Pharmafirmen – und bemühen sich  nach Kräften, die Patienten in ihrem Sinne zu informieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch  Vorsicht: Alle genannten Beispiele sind zwar hilfreich, jedoch entweder  direkt von der Industrie initiiert oder durch finanzielle Verflechtungen  mit der Pharmaindustrie verbunden. „Für die Pharmafirmen ist das Netz  ein Segen“, kommentiert der Sozialwissenschaftler und Pharmakritiker  Gerd Glaeske von der Uni Bremen. „Denn den Firmen ist klar: Direktes  Marketing beim Patienten bringt mehr Umsatzzuwachs als etwa Werbung bei  den Ärzten.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Direkte Werbung bei Patienten für  verschreibungspflichtige Medikamente jedoch ist in der EU verboten,  weshalb die Pharmafirmen bis vor wenigen Jahren ihre Werbeetats vor  allem auf die Ärzte selbst konzentrierten. 16.000 Pharmavertreter gibt  es in Deutschland, bis vor wenigen Jahren war es üblich, dass sie Ärzte  etwa mit Flachbildschirmen für die Praxis zur Verschreibung neuer Mittel  köderten, Kongresse fanden in Top-Hotels statt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Immer mehr  Mediziner sind sich jedoch des ethischen Dilemmas bewusst, in das sie  sich begeben, wenn sie Vergünstigungen von Pharmareferenten annehmen.  Die Chancen für das klassische Marketing schrumpfen. Trotzdem, so ergab  eine Umfrage der Agentur Wefra im Dezember 2011, bleiben die Budgets der  Pharmawerber 2012 gleich hoch. Gut 20 Prozent ihrer Umsätze und damit  etwas mehr als für Forschung und Entwicklung geben die Firmen für  Marketing aus. Der Fokus verschiebt sich jedoch: Informative Webseiten  rangieren inzwischen für über die Hälfte der befragten Marketingmanager  auf Platz zwei der präferierten Maßnahmen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In den USA ist die  direkte Patientenansprache erlaubt, Studien im Auftrag der  Zulassungsbehörden ergaben: Aus jedem hier investierten Dollar flossen  über vier Dollar Umsatzzuwachs zurück. „Für die Industrie gibt es in  Europa trotz des Werbeverbotes diverse Schlupflöcher“, sagt Kritiker  Glaeske. „Aktuell die beliebteste Methode: Die Firmen stellen aufwendige  Webseiten online, um Patienten zu informieren.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Betreiber ist nicht leicht zu entdecken&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Daran  ist zunächst nichts auszusetzen, problematisch ist aus Sicht der  Kritiker jedoch, dass die Firmen nicht oder nur versteckt kennzeichnen,  wer zum Beispiel das Patienten-Forum zum Thema Kopfschmerz betreibt –  und dort auch Fragen beantwortet. Nirgends auf Kopfschmerz.de ist das  Logo der Firma Boehringer Ingelheim zu sehen, auch auf der Sitemap fehlt  jeder Hinweis.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lediglich im Impressum steht als Ansprechpartner  die Adresse der Unternehmenskommunikation des Ingelheimer  Schmerzmittelherstellers. Durch geschickte Suchmaschinenoptimierung  sorgen die Kommunikationsprofis zudem dafür, dass ihre Seite an erster  Stelle jeder Google-Suche auftaucht – noch vor unabhängigen  Informationsseiten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einen Schritt weiter gehen die Hersteller,  die unter unschuldig klingenden Kampagnennamen einseitig informieren.  Bestes Beispiel hierfür sind laut Glaeske die Seiten zu Verhütungspillen  neuerer Generation diverser Hersteller. „Die Seiten behandeln fast nur  Haut- und Haarprobleme, geben Stylingtipps und erwähnen nebenbei, die  Lösung für alle Schönheitsprobleme könnten neue Hormonpräparate sein.“  Unter Pillemitherz.de etwa titeln die Marketingstrategen von Jenapharm  über die „Pille mit dem Beautyeffekt“, ganz unten auf der Seite steht  klein der Name der Firma. „Ob jungen Frauen klar ist, dass hier der  Hersteller wirbt, wage ich zu bezweifeln.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Übertriebene Darstellung von Symptomen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vielfach  werden Krankheitssymptome auf den Infoseiten der Hersteller zudem  übertrieben dargestellt oder gar normale biologische Vorgänge zur  Krankheit umdefiniert, warnt Hedwig Diekwisch von der pharmakritischen  Kampagne Bukopharma. „Wir nennen das Disease Mongering: Grenzwerte für  Blutwerte werden besonders kritisch dargestellt, Nebenwirkungen von  Medikamenten hingegen nicht erwähnt.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Noch näher dran an den  potenziellen Kunden sind die Werber dann, wenn sie Einfluss auf  Selbsthilfegruppen nehmen. Gut 70.000 davon gibt es in Deutschland, über  drei Millionen Patienten sind in ihnen organisiert. „Hier lohnt sich  Einflussnahme besonders“, weiß Diekwisch: „Dort organisierte Patienten  sind Multiplikatoren und informieren gern Leidensgenossen.“ Gut 6,4  Millionen Euro bekamen Selbsthilfegruppen 2010 von den Herstellern  überwiesen, die dem FSA-Kodex Patientenorganisationen des Vereins  Freiwillige Selbstkontrolle für die Arzneimittelindustrie folgen und  ihre Spenden offenlegen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So regelkonform gebe sich jedoch nicht  jeder Hersteller, warnt Christian Leopold vom Institut für Qualität und  Transparenz von Gesundheitsinformationen, viele Spenden würden nicht  offengelegt. Auf der Seite www.iqtg.de können Patienten nachverfolgen,  wer Geld von der Industrie bekommen hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie gern die Hersteller  die Berührungsängste der Selbsthilfegruppen abbauen möchten, zeigt ein  Blick auf die Seite Selbsthilfe.de: Ausgerechnet hier wirbt die Agentur  medandmore offen für einen Kongress, auf dem Hersteller und  Selbsthilfegruppen zueinanderfinden sollen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Problematisch wird  diese Strategie dann, wenn die Konzerne über Patientenvertreter auf  Zulassungsverfahren für Medikamente einwirken können. „Auf die  Entscheidungen des gemeinsamen Bundesausschusses nehmen auch  Patientenvertreter Einfluss“, sagt Gerd Glaeske. Das Gremium entscheidet  über die Vergütung von Kassenleistungen, 2008 entschloss es sich gegen  künstliche Insulinvarianten für Diabetiker.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Vorfeld der  Entscheidung wurden die Ausschussmitglieder massiv vom Deutschen  Diabetiker Bund unter Druck gesetzt. Die logistische und finanzielle  Unterstützung des Bundes stellen unter anderem die Hersteller der  Insulin-Analoga. Evelyne Hohmann, Projektleiterin des  „Patiententelefons“ der Theodor Springmann Stiftung, rät deswegen zur  Vorsicht beim Engagement.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie kennt wichtige Anhaltspunkte dafür,  ob eine Selbsthilfegruppe noch unabhängig arbeitet: „Fragen Sie nach:  Ist eine Organisation von Drittmitteln abhängig? Wer bezahlt Reisen  wichtiger Funktionäre? Sind im Informationsangebot Anbieter und  Geldgeber ausgewiesen?“&lt;/p&gt;</description>
            <author>office@multiart.at</author>
            <pubDate>Mon, 16 Jan 2012 10:16:00 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <title>Online Plattformen als verdeckte PR der Pharamindustrie</title>
            <link>http://www.multiart.at/oeaek_newsroom/index.php?m=viewarticle&amp;ar=705</link>
            <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Deutsche Studien warnen vor Patienten-und Gesundheitsplattformen&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die Welt berichtet, dass die Pharmaindustrie zusehends sogenannte Gesundheits-und Patientenplattformen mehr oder weniger undercover sponsert. Oft mit seltsamen Praktiken.&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Fast 80 Prozent aller Patienten suchen Hilfe im Internet. Pharmafirmen kommt das sehr gelegen, denn direkte Werbung ist in der EU verboten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer unter Migräne leidet, findet mit einer einfachen Google-Suche nach dem Begriff „Kopfschmerzen“ schnelle Hilfe: Gleich als erster Suchtreffer taucht Kopfschmerz.de auf und hilft mit Informationen rund um Migräne und Spannungskopfschmerz. Das klappt auch mit „Diabetes“, wo unter den ersten Treffern die Seite des deutschen Diabetikerbundes auftaucht, oder mit dem Begriff „Asthma“, der auf Asthma.de alle möglichen Behandlungshilfen auflistet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;79 Prozent aller Patienten suchen sich laut einer Studie der Europäischen Union bei einer Erkrankung Hilfe im Netz. Damit ist das Netz noch vor den niedergelassenen Ärzten erste Anlaufstelle für Ratsuchende in Gesundheitsfragen. Das wissen auch die Pharmafirmen – und bemühen sich nach Kräften, die Patienten in ihrem Sinne zu informieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch Vorsicht: Alle genannten Beispiele sind zwar hilfreich, jedoch entweder direkt von der Industrie initiiert oder durch finanzielle Verflechtungen mit der Pharmaindustrie verbunden. „Für die Pharmafirmen ist das Netz ein Segen“, kommentiert der Sozialwissenschaftler und Pharmakritiker Gerd Glaeske von der Uni Bremen. „Denn den Firmen ist klar: Direktes Marketing beim Patienten bringt mehr Umsatzzuwachs als etwa Werbung bei den Ärzten.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Direkte Werbung bei Patienten für verschreibungspflichtige Medikamente jedoch ist in der EU verboten, weshalb die Pharmafirmen bis vor wenigen Jahren ihre Werbeetats vor allem auf die Ärzte selbst konzentrierten. 16.000 Pharmavertreter gibt es in Deutschland, bis vor wenigen Jahren war es üblich, dass sie Ärzte etwa mit Flachbildschirmen für die Praxis zur Verschreibung neuer Mittel köderten, Kongresse fanden in Top-Hotels statt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Immer mehr Mediziner sind sich jedoch des ethischen Dilemmas bewusst, in das sie sich begeben, wenn sie Vergünstigungen von Pharmareferenten annehmen. Die Chancen für das klassische Marketing schrumpfen. Trotzdem, so ergab eine Umfrage der Agentur Wefra im Dezember 2011, bleiben die Budgets der Pharmawerber 2012 gleich hoch. Gut 20 Prozent ihrer Umsätze und damit etwas mehr als für Forschung und Entwicklung geben die Firmen für Marketing aus. Der Fokus verschiebt sich jedoch: Informative Webseiten rangieren inzwischen für über die Hälfte der befragten Marketingmanager auf Platz zwei der präferierten Maßnahmen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In den USA ist die direkte Patientenansprache erlaubt, Studien im Auftrag der Zulassungsbehörden ergaben: Aus jedem hier investierten Dollar flossen über vier Dollar Umsatzzuwachs zurück. „Für die Industrie gibt es in Europa trotz des Werbeverbotes diverse Schlupflöcher“, sagt Kritiker Glaeske. „Aktuell die beliebteste Methode: Die Firmen stellen aufwendige Webseiten online, um Patienten zu informieren.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Betreiber ist nicht leicht zu entdecken&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Daran ist zunächst nichts auszusetzen, problematisch ist aus Sicht der Kritiker jedoch, dass die Firmen nicht oder nur versteckt kennzeichnen, wer zum Beispiel das Patienten-Forum zum Thema Kopfschmerz betreibt – und dort auch Fragen beantwortet. Nirgends auf Kopfschmerz.de ist das Logo der Firma Boehringer Ingelheim zu sehen, auch auf der Sitemap fehlt jeder Hinweis.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lediglich im Impressum steht als Ansprechpartner die Adresse der Unternehmenskommunikation des Ingelheimer Schmerzmittelherstellers. Durch geschickte Suchmaschinenoptimierung sorgen die Kommunikationsprofis zudem dafür, dass ihre Seite an erster Stelle jeder Google-Suche auftaucht – noch vor unabhängigen Informationsseiten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einen Schritt weiter gehen die Hersteller, die unter unschuldig klingenden Kampagnennamen einseitig informieren. Bestes Beispiel hierfür sind laut Glaeske die Seiten zu Verhütungspillen neuerer Generation diverser Hersteller. „Die Seiten behandeln fast nur Haut- und Haarprobleme, geben Stylingtipps und erwähnen nebenbei, die Lösung für alle Schönheitsprobleme könnten neue Hormonpräparate sein.“ Unter Pillemitherz.de etwa titeln die Marketingstrategen von Jenapharm über die „Pille mit dem Beautyeffekt“, ganz unten auf der Seite steht klein der Name der Firma. „Ob jungen Frauen klar ist, dass hier der Hersteller wirbt, wage ich zu bezweifeln.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Übertriebene Darstellung von Symptomen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vielfach werden Krankheitssymptome auf den Infoseiten der Hersteller zudem übertrieben dargestellt oder gar normale biologische Vorgänge zur Krankheit umdefiniert, warnt Hedwig Diekwisch von der pharmakritischen Kampagne Bukopharma. „Wir nennen das Disease Mongering: Grenzwerte für Blutwerte werden besonders kritisch dargestellt, Nebenwirkungen von Medikamenten hingegen nicht erwähnt.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Noch näher dran an den potenziellen Kunden sind die Werber dann, wenn sie Einfluss auf Selbsthilfegruppen nehmen. Gut 70.000 davon gibt es in Deutschland, über drei Millionen Patienten sind in ihnen organisiert. „Hier lohnt sich Einflussnahme besonders“, weiß Diekwisch: „Dort organisierte Patienten sind Multiplikatoren und informieren gern Leidensgenossen.“ Gut 6,4 Millionen Euro bekamen Selbsthilfegruppen 2010 von den Herstellern überwiesen, die dem FSA-Kodex Patientenorganisationen des Vereins Freiwillige Selbstkontrolle für die Arzneimittelindustrie folgen und ihre Spenden offenlegen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So regelkonform gebe sich jedoch nicht jeder Hersteller, warnt Christian Leopold vom Institut für Qualität und Transparenz von Gesundheitsinformationen, viele Spenden würden nicht offengelegt. Auf der Seite www.iqtg.de können Patienten nachverfolgen, wer Geld von der Industrie bekommen hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie gern die Hersteller die Berührungsängste der Selbsthilfegruppen abbauen möchten, zeigt ein Blick auf die Seite Selbsthilfe.de: Ausgerechnet hier wirbt die Agentur medandmore offen für einen Kongress, auf dem Hersteller und Selbsthilfegruppen zueinanderfinden sollen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Problematisch wird diese Strategie dann, wenn die Konzerne über Patientenvertreter auf Zulassungsverfahren für Medikamente einwirken können. „Auf die Entscheidungen des gemeinsamen Bundesausschusses nehmen auch Patientenvertreter Einfluss“, sagt Gerd Glaeske. Das Gremium entscheidet über die Vergütung von Kassenleistungen, 2008 entschloss es sich gegen künstliche Insulinvarianten für Diabetiker.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Vorfeld der Entscheidung wurden die Ausschussmitglieder massiv vom Deutschen Diabetiker Bund unter Druck gesetzt. Die logistische und finanzielle Unterstützung des Bundes stellen unter anderem die Hersteller der Insulin-Analoga. Evelyne Hohmann, Projektleiterin des „Patiententelefons“ der Theodor Springmann Stiftung, rät deswegen zur Vorsicht beim Engagement.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie kennt wichtige Anhaltspunkte dafür, ob eine Selbsthilfegruppe noch unabhängig arbeitet: „Fragen Sie nach: Ist eine Organisation von Drittmitteln abhängig? Wer bezahlt Reisen wichtiger Funktionäre? Sind im Informationsangebot Anbieter und Geldgeber ausgewiesen?“&lt;/p&gt;</description>
            <author>office@multiart.at</author>
            <pubDate>Mon, 16 Jan 2012 08:54:00 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <title>Wawrowsky zur Hauptverbands-Befragung über Zufriedenheit mit Gesundheitssystem</title>
            <link>http://www.multiart.at/oeaek_newsroom/index.php?m=viewarticle&amp;ar=715</link>
            <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Vieles altbekannt, wesentliche Kritikpunkte betreffen das Kassensystem&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;Gelassen reagierte der Obmann der Bundeskurie Niedergelassene  Ärzte in der Österreichischen Ärztekammer (ÖÄK), Günther Wawrowsky, auf  eine am Donnerstag vom Hauptverband der österreichischen  Sozialversicherungsträger (HV) präsentierte Studie über die  Zufriedenheit der Österreicher mit dem heimischen Gesundheitssystem. „Es  ist erfreulich, dass immer noch 85 Prozent zufrieden sind. Dass fast  ebensoviele Leute die geplanten Gesundheitsreformen gutheißen, möchte  ich kritisch hinterfragen. Schließlich ist nicht klar, um welche  Maßnahmen es konkret geht. Ich bin mir sicher, dass die meisten nach dem  Florianiprinzip reagieren würden, wenn – wie das z.B. die ÖVP will –  gleich einmal 1,8 Milliarden Euro an Gesundheitsausgaben eingespart  würden&quot;, erklärte Wawrowsky in einer Aussendung am Freitag.&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Doppeluntersuchungen medizinisch begründet&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Dass nur ein  Fünftel der Befragten erklärt, die negativen Folgen mangelnder  Abstimmung im Gesundheitswesen selbst oder bei einem Angehörigen erlebt  zu haben, könne, so der Chef der niedergelassenen Ärzte, auch nicht  dadurch schlechtgeredet werden, dass kranke Befragte eher unzufrieden  sind. Wawrowsky: „Ich werde nicht müde zu betonen: Wenn eine  Untersuchung wiederholt wird, hat das einen triftigen medizinischen  Grund. Eine erfolgreiche Therapie setzt aktuelle Werte voraus. Je  komplexer die Erkrankung, desto mehr Parameter muss der Arzt regelmäßig  überprüfen und gerade einem schwer kranken Menschen ist es nicht  zuzumuten, sich auch noch medizinisches Fachwissen anzueignen. Der  Patient hat ein Recht darauf, dass sein Arzt diese Verantwortung  übernimmt.&quot;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Ärzte hätten gern mehr Zeit für Patientengespräche&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Laut  der HV-Studie sinkt die große Zufriedenheit mit Kompetenz und Zuwendung  des Hausarztes bei Befragten mit schlechtem Gesundheitszustand. Dazu  Wawrowsky: „Der Hauptverband meint, darin die Grenzen des Hausarztes zu  erkennen. – Ich erkenne darin die Grenzen des derzeitigen Kassensystems.  Ein chronisch kranker Patient braucht selbstverständlich mehr Zuwendung  als jemand, der vorübergehend Kopfweh hat. Ich kenne keinen Kollegen,  der sich nicht wünschen würde, mehr Zeit fürs Gespräch zu haben. Allein,  diese wichtige ärztliche Leistung wird im Kassensystem weder ideell  noch finanziell wertgeschätzt. Stattdessen wird Fließbandmedizin  gefördert.&quot;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Arztpraxen-Kontrolle längst umgesetzt&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Die geforderte  Kontrolle ärztlicher Leistungen finde längst statt, so Wawrowsky: 100  Prozent der Ordinationen würden im Auftrag des Gesundheitsministeriums  von der Österreichischen Gesellschaft für Qualitätssicherung und  Qualitätsmanagement in der Medizin GmbH (ÖQMed) kontrolliert. Über die  Ergebnisse berichte die ÖÄK dem Gesundheitsminsterium.  Wawrowsky:  „Unabhängige Kontrolle wünscht sich nur ein Drittel der Befragten. Die  Leute wollen nämlich zu Recht verlässliche Beurteilungen. Und wer, außer  Medizinern, sollte medizinische Leistungen seriös kontrollieren?&quot; Auch  die geforderte Datenbank über ärztliche Leistungen sowie  Ärztebewertungen seien längst Realität. Umfassende Informationen über  das Angebot jeder Ordination in Österreich sind unter  www.aerztekammer.at/arztsuche abrufbar. Um tagesaktuelle Wartezeiten zu  erfragen, genügt ein Anruf bei der Ordinationshilfe. Und wenngleich sich  laut Wawrowsky über die Aussagekraft von Arztrankings streiten lasse,  führten namhafte Medien sie jährlich durch.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Weniger Vertrauen in E-Medikation&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Im Vergleich zum Vorjahr  glaubten laut Studie 2011 weniger Befragte daran, dass die E-Medikation  geeignet ist, den Arzt zu informieren, Spital, Arzt und Apotheker besser  untereinander abzustimmen, die Sicherheit der Patienten zu erhöhen oder  Kosten zu senken.&lt;/p&gt;</description>
            <author>office@multiart.at</author>
            <pubDate>Fri, 13 Jan 2012 17:16:00 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <title>Wawrowsky zur Hauptverbands-Befragung über Zufriedenheit mit Gesundheitssystem</title>
            <link>http://www.multiart.at/oeaek_newsroom/index.php?m=viewarticle&amp;ar=709</link>
            <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Vieles altbekannt, wesentliche Kritikpunkte betreffen das Kassensystem&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;Gelassen reagierte der Obmann der Bundeskurie Niedergelassene Ärzte in der Österreichischen Ärztekammer (ÖÄK), Günther Wawrowsky, auf eine am Donnerstag vom Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger (HV) präsentierte Studie über die Zufriedenheit der Österreicher mit dem heimischen Gesundheitssystem. „Es ist erfreulich, dass immer noch 85 Prozent zufrieden sind. Dass fast ebensoviele Leute die geplanten Gesundheitsreformen gutheißen, möchte ich kritisch hinterfragen. Schließlich ist nicht klar, um welche Maßnahmen es konkret geht. Ich bin mir sicher, dass die meisten nach dem Florianiprinzip reagieren würden, wenn – wie das z.B. die ÖVP will – gleich einmal 1,8 Milliarden Euro an Gesundheitsausgaben eingespart würden&quot;, erklärte Wawrowsky in einer Aussendung am Freitag.&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Doppeluntersuchungen medizinisch begründet&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Dass nur ein Fünftel der Befragten erklärt, die negativen Folgen mangelnder Abstimmung im Gesundheitswesen selbst oder bei einem Angehörigen erlebt zu haben, könne, so der Chef der niedergelassenen Ärzte, auch nicht dadurch schlechtgeredet werden, dass kranke Befragte eher unzufrieden sind. Wawrowsky: „Ich werde nicht müde zu betonen: Wenn eine Untersuchung wiederholt wird, hat das einen triftigen medizinischen Grund. Eine erfolgreiche Therapie setzt aktuelle Werte voraus. Je komplexer die Erkrankung, desto mehr Parameter muss der Arzt regelmäßig überprüfen und gerade einem schwer kranken Menschen ist es nicht zuzumuten, sich auch noch medizinisches Fachwissen anzueignen. Der Patient hat ein Recht darauf, dass sein Arzt diese Verantwortung übernimmt.&quot;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Ärzte hätten gern mehr Zeit für Patientengespräche&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Laut der HV-Studie sinkt die große Zufriedenheit mit Kompetenz und Zuwendung des Hausarztes bei Befragten mit schlechtem Gesundheitszustand. Dazu Wawrowsky: „Der Hauptverband meint, darin die Grenzen des Hausarztes zu erkennen. – Ich erkenne darin die Grenzen des derzeitigen Kassensystems. Ein chronisch kranker Patient braucht selbstverständlich mehr Zuwendung als jemand, der vorübergehend Kopfweh hat. Ich kenne keinen Kollegen, der sich nicht wünschen würde, mehr Zeit fürs Gespräch zu haben. Allein, diese wichtige ärztliche Leistung wird im Kassensystem weder ideell noch finanziell wertgeschätzt. Stattdessen wird Fließbandmedizin gefördert.&quot;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Arztpraxen-Kontrolle längst umgesetzt&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Die geforderte Kontrolle ärztlicher Leistungen finde längst statt, so Wawrowsky: 100 Prozent der Ordinationen würden im Auftrag des Gesundheitsministeriums von der Österreichischen Gesellschaft für Qualitätssicherung und Qualitätsmanagement in der Medizin GmbH (ÖQMed) kontrolliert. Über die Ergebnisse berichte die ÖÄK dem Gesundheitsminsterium.  Wawrowsky: „Unabhängige Kontrolle wünscht sich nur ein Drittel der Befragten. Die Leute wollen nämlich zu Recht verlässliche Beurteilungen. Und wer, außer Medizinern, sollte medizinische Leistungen seriös kontrollieren?&quot; Auch die geforderte Datenbank über ärztliche Leistungen sowie Ärztebewertungen seien längst Realität. Umfassende Informationen über das Angebot jeder Ordination in Österreich sind unter www.aerztekammer.at/arztsuche abrufbar. Um tagesaktuelle Wartezeiten zu erfragen, genügt ein Anruf bei der Ordinationshilfe. Und wenngleich sich laut Wawrowsky über die Aussagekraft von Arztrankings streiten lasse, führten namhafte Medien sie jährlich durch.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Weniger Vertrauen in E-Medikation&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Im Vergleich zum Vorjahr glaubten laut Studie 2011 weniger Befragte daran, dass die E-Medikation geeignet ist, den Arzt zu informieren, Spital, Arzt und Apotheker besser untereinander abzustimmen, die Sicherheit der Patienten zu erhöhen oder Kosten zu senken.&lt;/p&gt;</description>
            <author>office@multiart.at</author>
            <pubDate>Fri, 13 Jan 2012 09:51:00 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <title>Weisse Liste online</title>
            <link>http://www.multiart.at/oeaek_newsroom/index.php?m=viewarticle&amp;ar=704</link>
            <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Neues Portal unterstützt bei der Suche nach passenden Pflegeheimen in Deutschland&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die „Weisse Liste“ hat als erstes Internetportal das Angebot aller deutschen Pflegeheime zusammengefasst und bietet aktuelle Informationen über freie Angebote von insgesamt rund 12.000  Einrichtungen. Interessierte können zudem die Servicierungen und die voraussichtlichen Heimkosten miteinander vergleichen. Eine individuelle Checkliste hilft, die Besichtigung in Frage kommender Pflegeheime gezielt vorzubereiten und vor Ort die richtigen Fragen zu stellen. Die Weisse Liste ist ein gemeinsames Projekt der Bertelsmann Stiftung und der Dachverbände der größten Patienten- und Verbraucherorganisationen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Wir möchten Pflegebedürftige und Angehörige bei der Auswahl eines Pflegeheims unterstützen. Sie sollen sich sicherer mit ihrer Entscheidung fühlen&quot;, sagt Dr. Brigitte Mohn, Vorstandsmitglied der Bertelsmann Stiftung. Der Umzug in ein Pflegeheim sei oft mit großer Verunsicherung verbunden. Häufig müsse die schwierige Entscheidung in kurzer Zeit getroffen werden, etwa nach einem Krankenhausaufenthalt. Ratsuchende könnten sich in der Weissen Liste nun erkundigen, welche Pflegeheime in ihrem Umfeld in Frage kommen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Mithilfe der Checkliste können sie anschließend vor Ort überprüfen, welche der Einrichtungen am besten ihren Bedürfnissen entspricht&quot;, so Mohn. &quot;Bei der Auswahl eines Pflegeheims spielen viele unterschiedliche Aspekte eine Rolle&quot;, sagt Werner Kubitza, Sprecher des FORUM chronisch kranker und behinderter Menschen im PARITÄTISCHEN Gesamtverband und Partner des Projekts Weisse Liste. Den meisten Pflegebedürftigen und Angehörigen sei es wichtig, dass sich die Einrichtung in der Nähe des Wohnorts befinde. Ebenso seien die Kosten von entscheidender Bedeutung. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Wichtig ist den Menschen, dass sie gut versorgt und die Bewohner in der Einrichtung respektvoll behandelt werden&quot;, so Kubitza. Die Betroffenen besichtigten normalerweise zwei bis drei Pflegeheime, bevor sie sich entscheiden. Das Angebot der Weissen Liste helfe ihnen, dabei gezielt vorzugehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Informationen der Weissen Liste zu freien Plätzen, Kosten und Serviceangeboten beruhen auf Selbstangaben der Pflegeheime. Die Pflegeheim-Checkliste kann individuell zusammengestellt werden. Die Nutzer können dabei aus bis zu 200 Fragen wählen, die für sie bei der Auswahl eines Pflegeheims von Bedeutung sind. Ergänzt ist das Angebot des Portals um Informationen zu weiterführenden Beratungsmöglichkeiten. So zeigt die Weisse Liste etwa an, welche Pflegeberatungsstelle sich in der Nähe des jeweiligen Nutzers befindet. Dafür greift sie auf eine neue Datenbank des Zentrums für Qualität in der Pflege (ZQP) zu. Die Weisse Liste ist seit 2008 online abrufbar. Das Patientenportal bietet außerdem Unterstützung bei der Suche nach dem passenden Arzt oder dem geeigneten Krankenhaus.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Über die Weisse Liste: &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Die Weisse Liste ist ein gemeinsames Projekt von Bertelsmann Stiftung, Bundesarbeitsgemeinschaft SELBSTHILFE (BAG SELBSTHILFE), Deutsche Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfegruppen, FORUM chronisch kranker und behinderter Menschen im PARITÄTISCHEN Gesamtverband, Sozialverband VdK Deutschland und Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv). Die Initiatoren wollen mit dem Internetportal &lt;a href=&quot;http://www.weisse-liste.de&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;www.weisse-liste.de&lt;/a&gt; eine individuelle Entscheidungshilfe für Patienten und Angehörige zur Verfügung stellen und für mehr Transparenz im Gesundheitswesen sorgen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Quelle: &lt;a href=&quot;http://www.bertelsmann-stiftung.de&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;http://www.bertelsmann-stiftung.de&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>
            <author>office@multiart.at</author>
            <pubDate>Mon, 09 Jan 2012 12:48:00 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <title>ÖÄK-Dorner: Bestehende Strukturen verbessern, statt Ausgaben kürzen</title>
            <link>http://www.multiart.at/oeaek_newsroom/index.php?m=viewarticle&amp;ar=702</link>
            <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Ärztekammer-Chef übt Kritik an VP-Klubobmann Kopf&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Kritik an den Gesundheits-Sparplänen von ÖVP-Klubobmann Karlheinz Kopf  übte der Präsident der Österreichischen Ärztekammer (ÖÄK), Walter  Dorner,  in einer Aussendung. Er halte nichts von  „Zahlenspielereien rund um Ausgabenkürzungen im Gesundheitswesen&quot;.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wer  als Politiker seine soziale Aufgabe ernst nehme, werde dazu stehen  müssen, dass es angesichts der steigenden Lebenserwartung und der damit  verbundenen Zunahme vor allem chronischer Erkrankungen einerseits und  des Fortschritts der Medizin andererseits nur schwer vertretbar sei, für  die Gesundheitsversorgung der Bevölkerung immer weniger Geld  auszugeben&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dennoch könne nach den Vorstellungen der ÖÄK das Kostenwachstum erheblich eingeschränkt werden, indem bestehende, wenig effiziente Strukturen neu geordnet würden. „Die Aufgaben der stationären Versorgung durch die Spitäler gehören klar getrennt von der Akutversorgung in den Spitalsambulanzen und den Aufgaben der niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte&quot;, erklärte der oberste Ärztevertreter.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Akutordinationen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wohnortnahe Ordinationen und neue Kooperationsformen von niedergelassenen Ärzten könnten einen Gutteil der Versorgungsaufgaben übernehmen, die in den Spitalsambulanzen zu unhaltbaren Überlastungen führten. Dabei verwies Dorner auf das kürzlich von der Ärztekammer angeregte Modell der Akutordinationen. Diese könnten als den Spitälern vorgeschaltete allgemeinmedizinische Einrichtungen dafür sorgen, dass echte Notfälle sofort  behandelt werden – je nach medizinischer Erfordernis entweder im Krankenhaus oder in der Akutordination. Patienten, bei deren Beschwerden keine Akutbehandlung notwendig sei, würden an den entsprechenden Fach- oder an den Hausarzt überwiesen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Hausarztmodell&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Ein weiterer wichtiger Schritt zur Einbremsung des Kostenwachstums ist aus Sicht der Ärztekammer das Hausarztmodell&quot;, hält Dorner fest. Schließlich habe auch der Rechnungshof die enorme Belastung der Spitalsambulanzen nicht nur durch Erst-, sondern auch durch Nachbehandlungen bestätigt. Würde man die Hälfte dieser Nachbehandlungen in den dafür bestens gerüsteten niedergelassenen Bereich verlagern, ergäbe sich eine jährliche Kostenersparnis in Millionenhöhe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Hausarztmodell sieht vor, dass sich Patienten einen Haus- und Vertrauensarzt wählen, der sie zielgerichtet durchs Gesundheitssystem lotst und im Idealfall ein Leben lang betreut. Das erspare, so Dorner weiter, dem Patienten unter Umständen überflüssige und oft auch belastende Untersuchungs- und Behandlungsschritte und dem Gesundheitssystem unnötige Kosten. Ein weiterer Vorteil für den Patienten liege in dem gestärkten Vertrauensverhältnis zu seinem Hausarzt. Dieser kenne mit der Zeit das Umfeld des Patienten immer besser und könne so auch psychosoziale Krankheitsursachen in die Diagnose und Behandlung einbeziehen. Die Funktion des Haus- und Vertrauensarztes könnten neben Allgemeinmedizinern auch Fachärzte übernehmen (z.B. Gynäkologen, Internisten oder Kinderärzte).&lt;/p&gt;</description>
            <author>office@multiart.at</author>
            <pubDate>Mon, 02 Jan 2012 13:23:00 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <title>ÖÄK-Dorner: Bestehende Strukturen verbessern, statt Ausgaben kürzen</title>
            <link>http://www.multiart.at/oeaek_newsroom/index.php?m=viewarticle&amp;ar=710</link>
            <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Ärztekammer-Chef übt Kritik an VP-Klubobmann Kopf&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Kritik an den Gesundheits-Sparplänen von ÖVP-Klubobmann Karlheinz  Kopf übte der Präsident der Österreichischen Ärztekammer (ÖÄK), Walter  Dorner, am Montag in einer Aussendung. Er halte nichts von  „Zahlenspielereien rund um Ausgabenkürzungen im Gesundheitswesen&quot;. Wer  als Politiker seine soziale Aufgabe ernst nehme, werde dazu stehen  müssen, dass es angesichts der steigenden Lebenserwartung und der damit  verbundenen Zunahme vor allem chronischer Erkrankungen einerseits und  des Fortschritts der Medizin andererseits nur schwer vertretbar sei, für  die Gesundheitsversorgung der Bevölkerung immer weniger Geld  auszugeben.&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Dennoch könne nach den Vorstellungen der ÖÄK das Kostenwachstum  erheblich eingeschränkt werden, indem bestehende, wenig effiziente  Strukturen neu geordnet würden. „Die Aufgaben der stationären Versorgung  durch die Spitäler gehören klar getrennt von der Akutversorgung in den  Spitalsambulanzen und den Aufgaben der niedergelassenen Ärztinnen und  Ärzte&quot;, erklärte der oberste Ärztevertreter.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Akutordinationen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wohnortnahe Ordinationen und neue  Kooperationsformen von niedergelassenen Ärzten könnten einen Gutteil der  Versorgungsaufgaben übernehmen, die in den Spitalsambulanzen zu  unhaltbaren Überlastungen führten. Dabei verwies Dorner auf das kürzlich  von der Ärztekammer angeregte Modell der Akutordinationen. Diese  könnten als den Spitälern vorgeschaltete allgemeinmedizinische  Einrichtungen dafür sorgen, dass echte Notfälle sofort  behandelt werden  – je nach medizinischer Erfordernis entweder im Krankenhaus oder in der  Akutordination. Patienten, bei deren Beschwerden keine Akutbehandlung  notwendig sei, würden an den entsprechenden Fach- oder an den Hausarzt  überwiesen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Hausarztmodell&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Ein weiterer wichtiger Schritt zur  Einbremsung des Kostenwachstums ist aus Sicht der Ärztekammer das  Hausarztmodell&quot;, hält Dorner fest. Schließlich habe auch der  Rechnungshof die enorme Belastung der Spitalsambulanzen nicht nur durch  Erst-, sondern auch durch Nachbehandlungen bestätigt. Würde man die  Hälfte dieser Nachbehandlungen in den dafür bestens gerüsteten  niedergelassenen Bereich verlagern, ergäbe sich eine jährliche  Kostenersparnis in Millionenhöhe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Hausarztmodell sieht  vor, dass sich Patienten einen Haus- und Vertrauensarzt wählen, der sie  zielgerichtet durchs Gesundheitssystem lotst und im Idealfall ein Leben  lang betreut. Das erspare, so Dorner weiter, dem Patienten unter  Umständen überflüssige und oft auch belastende Untersuchungs- und  Behandlungsschritte und dem Gesundheitssystem unnötige Kosten. Ein  weiterer Vorteil für den Patienten liege in dem gestärkten  Vertrauensverhältnis zu seinem Hausarzt. Dieser kenne mit der Zeit das  Umfeld des Patienten immer besser und könne so auch psychosoziale  Krankheitsursachen in die Diagnose und Behandlung einbeziehen. Die  Funktion des Haus- und Vertrauensarztes könnten neben  Allgemeinmedizinern auch Fachärzte übernehmen (z.B. Gynäkologen,  Internisten oder Kinderärzte).&lt;/p&gt;</description>
            <author>office@multiart.at</author>
            <pubDate>Mon, 02 Jan 2012 10:01:00 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <title>Deutschlands Krankenhäuser unter Spardruck</title>
            <link>http://www.multiart.at/oeaek_newsroom/index.php?m=viewarticle&amp;ar=701</link>
            <description>&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Krankenhausbarometer gibt stagnierende Prognose für 2012 ab – Personallage in der Pflege verschärft&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Jedes fünfte Krankenhaus in Deutschland arbeitet defizitär. Die Lage im  Jahr 2011 hat sich im Vergleich zum Vorjahr nicht wesentlich verändert.  Die Prognosen für 2012 sind ähnlich stagnierend. Vor allem die  Personallage in der Pflege sei kritisch. Demnach könne jede dritte  Klinik offene Stellen nicht besetzen. Ein Bericht in der Frankfurter  Allgemeinen Zeitung.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Den ausführlichen Bericht &lt;a href=&quot;http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/gesundheitswesen-jedes-fuenfte-krankenhaus-arbeitet-defizitaer-11582123.html &quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;lesen Sie hier.&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://www.dki.de/PDF/Krankenhaus Barometer 2011.pdf&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Download Krankenhausbarometer 2011&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description>
            <author>office@multiart.at</author>
            <pubDate>Fri, 30 Dec 2011 16:06:00 +0100</pubDate>
        </item>
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